Im Kampf gegen Schmuggel und Produktporaterie
17.06.2010
Track and Trace

Ein Offert, das etwa mit der von JTI freiwillig getroffenen 15-Jahres-Vereinbarung vom 14. Dezember 2007 mit der Europäischen Kommission und zunächst 26 EU-Mitgliedsstaaten mit offenen Armen angenommen wurde. Zwei Jahre später entschloß sich auch das Vereinigte Königreich, das nicht zu den Erstunterzeichnern gehörte, dieser Vereinbarung beizutreten.
Die gegen Jahresende 2007 von JTI mit der EU freiwillig getroffene Vereinbarung umfaßt:
• die Sicherstellung des Produkteverkaufs nur an solche
Handelspartner, die sich integer verhalten, die lokale
Gesetzgebung befolgen und die von JTI entwickelten Standards
akzeptieren („Know Your Customer“).
• einen Verhaltenskodex, der die Latte für
Geschäftsgebarenstandards sehr hoch legt
• Die Einhaltung von Maßregeln, Gesetzen und Richtlinien für die
Produktion, den Verkauf, den Vertrieb und die Lagerung von
Zigaretten („Compliance Programm“).
• Transparente Zahlungsmethoden bei allen Geschäftsvorgängen.
Zusätzlich hat JTI sich unter anderem dazu verpflichtet, ein modernes Track (engl. Verfolgung) and Trace (engl. Überwachung) System zu implementieren, das die lückenlose Rückverfolgbarkeit der einzelnen Produkte innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht, dessen erste Stufe im April dieses Jahres go life gegangen ist: Mit einer Kennzeichnung zunächst auf Transportkartonebene, der etwa in einem Jahr eine solche auf Gebindelevel folgen soll. In dieser Endausbaustufe werden zunächst die einzelnen Zigarettenstangen mit einem unsichtbaren Code versehen. Der sich fortsetzt, wenn in der Folge die Gebinde mit den Kartons und diese mit den Paletten verheiratet werden.
Sichtbares Zeichen dieser Hochzeit sind die Karton- und Palettenlabels. Etiketten mit Informationen über Sorte, Sortennummer, Produktionsdatum und… „Alles darf ich auch ihnen nicht verraten“, legt sich Ernst Lager, im JTI/Austria Tabakwerk Hainburg für die Track-and-Trace-Implementierung zuständig, Informations-Disziplin auf: „Nur so viel noch: Neben dem 47stelligen Zahlencode unter dem EAN-Strichcode, der dem, der ihn lesen kann, wertvolle Informationen vermittelt ist auf jeder Haftetikette für die zur Verfolgung und Protokollierung vorgesehene Ware zusätzlich auch noch ein unsichtbarer Code aufgebracht.“ Mehr zu diesem Thema in der Juni-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

TRAFIKANTENZEITUNG
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