07.04.2009
40 Prozent der Schwarzmarkt-zigaretten sind Fälschungen
Und das nach dem Fall der 25-Stück-Regelung zu den "neuen EU-Mitgliedsstaaten" auf zunehmend legale Weise. Die etwa 140 Millionen Packungen, von hierzulande nicht versteuerten Zigaretten entsprechen etwa dem Umsatzvolumen von - übrigens seit 2006 gleich-bleibend - über 1.000 Trafiken. Den stärksten Anstieg der für die Packungsstudie relevanten Aufgriffe gab es mit einem Plus von 7,5 Prozentpunkten in Wien, wo 18 Prozent (2007: 10,5 Prozent) der Glimmstängel aufgrund der diversen fremdsprachigen Warnhinweise als nicht in Österreich versteuert ausgewiesen wurden. Knapp 25 Prozent (2007: 26,7 Prozent) waren es in Kärnten, fast 24 Prozent (2007: 22,6 Prozent) im Burgenland, 14,4 Prozent (2007: 20,2 Prozent) in Niederösterreich, 14,1 Prozent (2007: 10,3 Prozent) in der Steiermark, 13,1 Prozent (2007: 8,8 Prozent) in Vorarlberg und 9,8 Prozent (2007: 15,7 Prozent) in Oberösterreich. Die niedrigsten Raten wiesen Tirol mit 8,2 Prozent (2007: 4,3 Prozent) und Salzburg mit 4,4 Prozent (gegenüber 2007 gleichbleibend) auf. Daß der Anteil einerseits im "heiligen Land" und andererseits im "Ländle" im Halbjahresvergleich so stark in die Höhe geschnellt ist, läßt auf Umtriebe organisierter Schmugglerbanden schließen, zumal bei einer ins Detail gehender Analyse vor allem in Gebieten mit Industrie und starkem Lkw-Verkehrsaufkommen (Landeck, Kufstein, Bludenz…) ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar ist. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Anfang der zweiten Aprilhälfte erscheinenden Ausgabe 4/09 der "Österreichischen Trafikantenzeitung".

TRAFIKANTENZEITUNG
|
|
B2B Kleinanzeigen
|
Mit den RSS-Newsfeeds des Wirtschaftsverlags können Sie die aktuellsten Nachrichten auf Ihrer Homepage einbinden. zur Feeds-Übersicht
|
Werbung




Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben




