16.07.2009
„Im Umsatz sonnt man sich, vom Ertrag lebt man…“
Dieser ihm im Laufe des Studiums vermittelten Maxime huldigt Mag. Wolfgang Frank, Trafikant in 1110 Wien: Bereits zweimal haben ihm die Wiener Linien die Rute der Kündigung des Vertrags für den Fall ins Fenster gestellt, daß er weiterhin Fahrscheine nur zu 5 Stück verkauft. Und das, obwohl er bei Vertragsabschluss auf diese Praxis, die Handlingfehler hintanhält und so zumindest ein Nullsummenspiel garantiert, im Beisein zweier Wiener-Linien-Repräsentanten hingewiesen hat.
"Man droht mir nicht - und schon gar nicht mit einem Serviceartikel, der mehr Aufwand als Ertrag bedeutet", konterte Frank und kündigte seinerseits den Wiener Linien die Freundschaft auf. In einem Interview mit der Österreichischen Trafikantenzeitung erläutert er, was ihm zu diesem mutigen Schritt bewogen hat, der übrigens - obwohl der Fahrscheinverkauf immer wieder als Frequenzbringer schöngeredet wird - keine nachteiligen Auswirkungen auf den Geschäftsgang zeitigte. Mehr dazu lesen Sie in der Juli-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

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