10.11.2009
Mindestpreisverordnung vor Kippen durch den EuGH
"Die Republik Österreich hat gegen ihre Verpflichtungen aus Artikel 9 Absatz 1 der Richtlinie 95/59/EG des Rates vom 27. November 1995 verstoßen, indem sie Rechtsvorschriften erlassen und beibehalten hat, nach denen Mindestverkaufspreise für Zigaretten und Feinschnitt für selbst gedrehte Zigaretten staatlich festgesetzt werden."
Als erste Reaktion auf dieses Klagebegehren der EU-Kommission liegt nunmehr die Generalanwaltempfehlung von Prof. Dr. Juliane Kokott vor, die dem Europäischen Gerichtshof nahe legt, dem Klagebegehren vollinhaltlich Folge zu leisten, was auf ein Zu-Fall-Bringen des rotweißroten Mindestpreises hindeutet. Etwa zeitgleich dürften auch Irland und Frankreich ähnlich lautende Briefe erhalten. Leicht hat es sich die Generalanwältin dabei mit ihrer Empfehlung nicht gemacht. Auf mehr als 11 Druckseiten setzt sie sich mit den rechtlichen und gesundheitspolitischen Mindestpreisaspekten aus allen Sichtweisen auseinander. Mehr dazu lesen Sie in der in der zweiten Novemberhälfte erscheinenden Ausgabe 11/09 der Österreichischen Trafikantenzeitung.

TRAFIKANTENZEITUNG
|
|
B2B Kleinanzeigen
|
Mit den RSS-Newsfeeds des Wirtschaftsverlags können Sie die aktuellsten Nachrichten auf Ihrer Homepage einbinden. zur Feeds-Übersicht
|
Werbung




Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben




