10.11.2009
Tabak in der Karikatur

Der inhaltliche Bogen der Ausstellung spannt sich vom 17. Jahrhundert, als - erste satirische Flugschriften die unterschiedlichen Formen des Tabakkonsums kommentierten - bis hin zur mittlerweile weltweit geführten aktuellen Raucher-/Nichtraucherdebatte. Dabei geben die Werke nicht nur einen Überblick über die gesellschaftliche Rolle und die Entwicklung des Tabakkonsums in Europa, sondern sie gibt auch Aufschluß über das Wesen der Karikatur an sich. Mit Ironie blickt der Karikaturist unter die Oberfläche der Welt und hinter die Kulissen. Im Narrenkleid und unter dem Deckmantel des Humors versucht er Mißstände bloßzulegen und aufzudecken, Widersprüche zu enthüllen. Die Karikatur gibt damit nicht nur kulturelle Wertvorstellungen, gesellschaftliche Normen und politische Gegebenheiten einer Gesellschaft und ihrer Zeit wieder, sondern ermöglicht darüber hinaus ungewöhnliche Einblicke und vielleicht auch neue Erkenntnisse. Und Bild zeigt eine Karikatur von Gerhard Haderer, Esprit Libre, Österreich 1996 © Gerhard Haderer, 2009. Mehr davon sehen und darüber lesen Sie in der November-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

TRAFIKANTENZEITUNG
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