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Das passiert selten: Die neue Gesundheitsministerin ist Medizinerin UND kennt ihre Haus nach 6 Jahren als Sektionschefin gut.

Neue Ministerin für Gesundheit und Frauen

08.03.2017

Der mit dem Tod Sabine Oberhausers vakant gewordene Ministersessel wurde nun mit einer Medizinerin neu besetzt.

Nur wenige Politiker können einen Zusammenhang zwischen ihrer Ausbildung und ihrem Ressort vorweisen. Mit der neuen Gesundheits- und Frauenministerin Doz. Dr. Pamela Rendi-Wagner wird das Ministerium jedoch erneut mit einer studierten Medizinerin besetzt. Die habilitierte Tropen- und Präventionsmedizinerin mit dem Spezialgebiet Impfprophylaxe war 2011 noch von Minister Stöger als Sektionschefin für öffentliche Gesundheit ins Gesundheitsministerium geholt worden. Ihre erste Feuerprobe war die Reaktorkatastrophe von Fukushima sowie deren Auswirkungen auf aus Japan importierte Lebensmittel und Waren. Rendi-Wagner hatte einen Wechsel in die Spitzenpolitik noch vor wenigen Jahren kategorisch ausgeschlossen.

Die neue Gesundheitsministerin studierte in Wien, machte ihre Facharztausbildung in London, habilitierte sich in Wien und war von 2008 bis 2011 Gastprofessorin in Tel Aviv. Rendi-Wagner ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. Über ihre Einstellung zu Tabak und Rauchen ist bislang nichts bekannt.

Autor:
Matthias Hauptmann
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