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Mit dem neuen Ansatz will man von Seite der WHO offenbar den Rohstoff Tabak künstlich verknappen.

Tabakgegner locken Tabakbauern

15.11.2016

Die Anti-Tabak-Kreuzritter der WHO versuchen, die Tabakbauern auf ihre Seite zu ziehen – ein spannender Ansatz.

Die FCTC (Framework Convention on Tobacco Control), Brutstätte der jeweils nächsten Gemeinheiten gegen Tabak und Raucher, tagte von 7.–12. November in Neu-Delhi. Die 180 Mitgliedsorganisationen wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um zu regulieren, wie „die Tabakindustrie von der grenzüberschreitenden elektronischen Werbung profitiert“.
Der zweite Ansatz klingt unglaublich: Die FTCT will versuchen, die Tabakbauern auf ihre Seite zu ziehen. Die Tabakindustrie täusche, belüge und benutze die Farmer, weil sie ihre Gewinne verteidigen wolle. Stattdessen sollen FCTC-Programme ihnen helfen. Generalsekretärin Vera Luiz da Costa e Silva: „Wir werden den Bauern den ökonomischen Nutzen der Anbaukontrolle beweisen.“ Spannend. Will die WHO den Tabakbauern einen lebenslangen Urlaub finanzieren, wenn sie keinen Tabak mehr anbauen? 

Autor:
Matthias Hauptmann
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