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Bei 40 Prozent läuft das Geschäft gut bis sehr gut, 45 Prozent spüren bereits eine nachlassende Kaufbereitschaft.

Umfrage: Wie läuft das Geschäft mit Etuis, Hüllen und Packungsboxen?

14.11.2016

Die „hübschen“ neuen Zigarettenpackungen haben – wie schon anlässlich der Textwarnhinweise – für ein Revival bei Hüllen und Etuis gesorgt. Wie läuft dieser Produktbereich?

Die 162 Antworten auf unsere Umfrage zeichnen ein recht deutliches Stimmungsbild: Die große Zeit der Packungshüllen und Etuis scheint sich dem (absehbaren) Ende zuzuneigen. Nur acht Prozent der Befragten kreuzten die Antwort „Ich kann kaum schnell genug nachbestellen“ an, bei immerhin 32 Prozent sind diese Produkte ein Nebenartikel auf stabilem Niveau. 
Die größte Gruppe von 45 Prozent beginnt sich aber schön langsam Sorgen zu machen – die Nachfrage lässt spürbar nach, und viele fragen sich, ob sie wohl auf einem Lagerbestand sitzen bleiben werden. Eigentlich wiederholt sich, was schon anlässlich der Einführung der Textwarnhinweise zu beobachten war: Die Konsumenten gewöhnen sich  an die neue Optik und verzichten dann auf weitere private „Verhüllungsaktionen“.

Wie gut sich diese Produktgruppe verkauft scheint jedoch auch stark vom Standort sowie dem Geschick des individuellen Trafikanten abhängig zu sein. In vielen, speziell ländlichen und "schnellen" Fachgeschäften (z. B. an Verkehrsknotenpunkten), fehlt entweder das Kundeninteresse oder Kunden wie Verkäufern gleichermaßen die Zeit für solche "Extras". Kollegen, welche von einem weiterhin gut laufenden Geschäft mit Packungsboxen berichten, haben eine breite Auswahl von Modellen für alle Packungsgrößen und präsentieren diese auch prominent mit häufigem Wechsel der ausgestellten Modelle.

Autor:
Matthias Hauptmann
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