Direkt zum Inhalt
Einmal mehr dürfen die Österreichischen Lotterien ein Rekordergebnis feiern.

2014 war ein gutes Jahr für die Lotterien

19.02.2015

Gemeinsam mit "Mutter" Casinos Austria haben die Österreichischen Lotterien im Vorjahr mit 3,6 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord erzielt.

Der offizielle Jahresabschluss 2014 wird zwar erst am 25. März dem Aufsichtsrat präsentiert, nun gibt es aber die ersten Zahlen vorab. Das Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem 2013er-Ergebnis von 3,52 Milliarden haben die Casinos sowie Lotto, EuroMillionen und WinWin gemeinsam verdient.

Lotto "6 aus 45"
Vom Gesamtumsatz der Lotterien in Höhe von rekordverdächtigen 3,15 Mrd. Euro entfallen 586,4 Millionen Euro auf Lotto "6 aus 45" - ein Plus gegenüber 2013 von 2,4 Prozent. Weit in das Vorjahr hinein hatte es durch die seltenen Mehrfachjackpots nicht gut ausgesehen, erst die mit Juli beginnende Serie mit ihrem Fünffachjackpot am Jahresende hatte Lotto ins Plus gedreht.
Wobei nicht vergessen werden darf, dass der Preis eines Lottotipps mit Juli 2014 ebenfalls um 10 Cent oder fast 10 Prozent angehoben worden war. Bei gleichbleibender Anzahl von Tipps hätte dies ein Umsatzplus von rund 5 % ergeben müssen - gekommen ist die Hälfte.

Echtes Wachstum findet woanders statt
Bei den Video Lottery Terminals von WinWin nämlich: Diese konnten ihre Umsätze um 15,2 Prozent steigern und erwirtschafteten im Vorjahr 635 Millionen Euro. Auch EuroMillionen (+ 5,4 %) sowie sogar das gute alte Rubbellos (+ 7 %) legte gegenüber 2013 deutlicher zu als das klassische Wettscheinlotto. Zahlen der Umsätze wurden für beide Spiele allerdings nicht angeführt.
Was die kurze Jubelmeldung der Lotterien ebenfalls nicht verrät, ist das Verhältnis von körperlich im Geschäft und virtuell im Internet abgegebenen Tipps. Es wäre schon sehr überraschend, würde das Wachstum insgesamt nicht vorrangig online zustande kommen. Darüber wird die Jahresbilanz 2014 Auskunft geben - wir bleiben dran.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

FCTC-Vorsitzende da Costa e Silva sieht rauchlose Tabakprodukte, E-Zigaretten und Snus als aktuellen Feind der Kampagnenziele.
Meldungen
12.11.2018

Wer auf ein Umdenken der WHO-Suborganisation gehofft hatte wurde bitter enttäuscht.

Christian Mertl und Susanne Moosmayr ­besiegelten die künftige Zusammenarbeit.
Meldungen
12.11.2018

Bestellung und Lieferung des M Tabak-Sortiments sowie ganz neu nun auch der Drinks von 2B erfolgen nun über Moosmayr.

Tschüss, Quick-Modul! Die Verifizierung des neuen Alterslimits für den Tabakkauf ist künftig nur noch via NFC-Modul und Abfragevertrag möglich.
Meldungen
12.11.2018

Mit 1. Jänner 2019 ist der Verkauf von Tabakwaren erst ab einem Alter von 18 Jahren gestattet. Die Altersabfrage ist allerdings technisch nicht ganz trivial. Und auch nicht umsonst. 

Nach einer ersten Phase, in der verunsicherte Kunden die Automatenumsätze leiden ließen, ist Andreas Schiefer nun ein bekennender NFC-Fan: „Die Leute haben schnell entdeckt, wie bequem sich ganz ohne Ärger mit Münzgeld die Zigaretten kaufen lassen. Und meine Automatenumsätze haben sich um  20  Prozent verbessert.“
Meldungen
12.11.2018

... meint Andreas Schiefer im Gespräch, das sich aber noch um weit mehr als die Alterskontrolle am Automaten dreht. 

Einige Umfrageteilnehmer meinten, eine fünfte Antwortmöglichkeit "es geht zurück" würde fehlen ...
Meldungen
12.11.2018

Inzwischen bekommt man Liquids in den allermeisten Trafiken – doch wie läuft das einschlägige Geschäft wirklich?

Werbung