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Organisator Heinz Pollischansky präsentierte die Aktion gemeinsam mit Kollegen, der Wirtschaftskammer sowie Anwalt Ainedter

300.000 Unterschriften für „Rauchzeichen setzen“

16.04.2015

Die parlamentarische Bürgerinitiative ist ein voller Erfolg – auch dank der von Trafikanten zahlreich gesammelten Unterschriften.

Sie freuen sich über bislang 300.000 Unterstützungserklärungen: Peter Dobcak, Fachgruppenobmann Wien Gastro; Heinz Pollischansky, Gastronom „Stiegl Ambulanz“, „Centimeter“ und Organisator der Initiative; Willy Turecek, früherer Fachgruppenobmann Wien Gastro ; Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann Gastronomie WKÖ; Manfred Ainedter, Anwalt; Karl Kolarik, Gastronom „Schweizerhaus“.

Gastro-Fachgruppenobmann Helmut Hinterleitner erklärt: „Fast alle Nachbarländer haben Nischenregelungen – auch das oft gelobte Italien, in dem es sehr wohl Raucherzimmer gibt. Selbst in Deutschland haben nur drei Bundesländer ein totales Rauchverbot.“
Der prominente Anwalt Manfred Ainedter ergänzt: „Erst 2014 wurde klargestellt, dass Nichtrauchern das Durchqueren von Raucherbereichen auf dem Weg zur Toilette zumutbar ist. Und heute soll wieder alles anders sein? Die Neuregelung eines Gesetzes ist nur durch Eintritt besonderer Umstände gerechtfertigt. Diese liegen aber nicht vor: Dass Rauchen nicht gesund ist hat man 2009 schon gewusst und daran hat sich seither nichts geändert. Solange Tabak ein legales Genussmittel ist und der Staat hervorragend daran verdient muss auch seine Konsumation möglich sein. Die typisch österreichische Lösung des Miteinanders von Rauchern und Nichtrauchern ist gut und ausreichend.“

Toller Erfolg
„Die bisherige Gleichbehandlung von Rauchern und Nichtrauchern war gut, künftig soll eine Gruppe diskriminiert werden. Und über uns Wirte soll überhaupt drübergefahren werden." erklärt Pollischansky. "Also setzten wir uns ein ehrgeizig erscheinendes Ziel: 100.000 Unterschriften. Wir haben bislang 300.000 Unterschriften gesammelt. Hier spricht eindeutig das Volk! Und zwar nicht nur die Raucher – rund ein Drittel der Unterstützer sind Nichtraucher, die auch längst von der Bevormundung genug haben. Die Menschen wollen offensichtlich gehört werden. Wir rufen schon jetzt dazu auf, zu unserer Demonstration am 28. April vor das Parlament zu kommen!“

Die Plakate mit dem Aufruf zur Demo können hier heruntergeladen werden.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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