Direkt zum Inhalt
Shannon McInnes: „Die Tabakindustrie kämpft gegen überzogene Maßnahmen, wie sie für eine Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie  angedacht sind, vehement an...“

Australier Shannon McInnes übernimmt Geschäftsführung

24.04.2012

Seine umfassenden Erfahrungen aus einem der am strengsten reglementierten Tabakmärkte der Welt bringt Shannon McInnes (36) nun in seiner neuen Funktion als General Manager von British American Tobacco (Lucky Strike, Pall Mall, Parisienne u.a.) in Österreich ein.

Schon seit 2001 ist Shannon McInnes für die Nummer 2 am internationalen Tabakmarkt tätig. Seine berufliche Laufbahn hat in Australien und Neuseeland begonnen, wo er Führungspositionen in den Bereichen Marketing und Vertrieb inne hatte. Konfrontiert mit einem der restriktivsten Tabakgesetze weltweit, sammelte McInnes wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf die Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen besonders schwieriger Rahmenbedingungen in der Tabakbranche. Diese Expertise konnte er auch bei seiner nächsten beruflichen Station, im BAT Headquarter in London, einbringen. 

Erwartungsvoll blickt der Australische Staatsbürger seiner Zeit als General Manager in Österreich entgegen: „Wie inzwischen auch in Europa vielfach bekannt ist, möchte die Regierung meines Heimatlandes gerade die strengsten Anti-Tabak-Gesetze der Welt umsetzen. Dabei werden internationale Verträge wie das Recht auf Geistiges Eigentum verletzt und der Fälschung sowie dem illegalen Handel mit Zigaretten im Gegenzug Tür und Tor geöffnet. Die Tabakindustrie – allen voran unser Unternehmen, das in Australien Marktführer ist – kämpft gegen diese überzogenen Maßnahmen vehement an. Die Erfahrungen aus diesem spannenden Umfeld sind für meine Tätigkeit hier in Österreich denke ich ausgesprochen nützlich, denn auch die EU plant aktuell schon sehr konkret ähnlich massive Einschränkungen wie ein Präsentationsverbot, Vereinheitlichung der Zusatzstoffe und größere Warnhinweise bis hin zum sogenannten ‚Plain Packaging‘. Diese radikalen Pläne und ihre Folgen für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft sind jedoch noch nicht so stark im öffentlichen Diskurs präsent wie in meiner Heimat – das zu ändern sehe ich als wesentliche Aufgabe für mich. Ich sehe mich diesbezüglich in der Rolle eines Botschafters.“

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

FCTC-Vorsitzende da Costa e Silva sieht rauchlose Tabakprodukte, E-Zigaretten und Snus als aktuellen Feind der Kampagnenziele.
Meldungen
12.11.2018

Wer auf ein Umdenken der WHO-Suborganisation gehofft hatte wurde bitter enttäuscht.

Christian Mertl und Susanne Moosmayr ­besiegelten die künftige Zusammenarbeit.
Meldungen
12.11.2018

Bestellung und Lieferung des M Tabak-Sortiments sowie ganz neu nun auch der Drinks von 2B erfolgen nun über Moosmayr.

Tschüss, Quick-Modul! Die Verifizierung des neuen Alterslimits für den Tabakkauf ist künftig nur noch via NFC-Modul und Abfragevertrag möglich.
Meldungen
12.11.2018

Mit 1. Jänner 2019 ist der Verkauf von Tabakwaren erst ab einem Alter von 18 Jahren gestattet. Die Altersabfrage ist allerdings technisch nicht ganz trivial. Und auch nicht umsonst. 

Nach einer ersten Phase, in der verunsicherte Kunden die Automatenumsätze leiden ließen, ist Andreas Schiefer nun ein bekennender NFC-Fan: „Die Leute haben schnell entdeckt, wie bequem sich ganz ohne Ärger mit Münzgeld die Zigaretten kaufen lassen. Und meine Automatenumsätze haben sich um  20  Prozent verbessert.“
Meldungen
12.11.2018

... meint Andreas Schiefer im Gespräch, das sich aber noch um weit mehr als die Alterskontrolle am Automaten dreht. 

Einige Umfrageteilnehmer meinten, eine fünfte Antwortmöglichkeit "es geht zurück" würde fehlen ...
Meldungen
12.11.2018

Inzwischen bekommt man Liquids in den allermeisten Trafiken – doch wie läuft das einschlägige Geschäft wirklich?

Werbung