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Ruinierte Marken,aber die erhofften Folgen treten nicht ein - ein nachahmenswertes Musterbeispiel sieht anders aus.

Australischer Fehlschlag mit Plain Packaging

15.12.2015

Drei Jahre nach Einführung von Plain Packaging gibt es noch immer keinen Bericht über die Auswirkungen.

Im Dezember 2012 hatte die australische Regierung die bekannten Schockpackungen eingeführt: in Einheitsfarbe, mit grauslichen Bildern, ohne Logos und mit dem Markennamen nur noch in Einheitsschrift. Man hatte sich – trotz vielfacher Warnungen nicht nur vonseiten der Tabakindustrie – eine Reduktion der Raucherzahlen sowie ein rasches Sinken der Quote von Neueinsteigern versprochen.
Nun, drei Jahre später, gibt es noch immer keinen offiziellen Bericht über die Auswirkungen der drastischen Maßnahme. Eine derartige Post-Implementation Review (PIR) hätte das australische Gesundheitsministerium, das Department of Health, längst vorlegen sollen. Denn offizielle Richtlinien sehen vor, dass zu großen Gesetzesänderungen wie Plain Packaging innerhalb von längstens zwei Jahren eine Rückschau zu halten ist, welche den Erfolg der Maßnahmen den ursprünglich anvisierten Zielen gegenüberstellt.
Für Michiel Reerink, Vizepräsident für gesetzliche Strategien bei JTI, lässt dies nur einen möglichen Schluss zu: „Anti-Tabak-Lobbyisten versuchen die Tatsache zu verschleiern, dass Plain Packaging ein Schlag ins Wasser war. In Wahrheit kann Australien als einziges Land, das diese Maßnahme ergriffen hat, längst nicht mehr als Modell für andere Länder herhalten."

Den vollständigen Artikel finden Sie ab 18. Dezember in der aktuellen Ausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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