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Cima-Mutterkonzern bald mit neuem Werk

22.08.2012

Der deutsche Mignot & de Block-Konzern, besser bekannt unter Gizeh, unterhält bislang Werke in Österreich und Frankreich. Nun soll auch in Deutschland produziert werden.

Christian Hinz

(weser-kurier.de, mh)

Eigentlich hatte man von Konzernseite im Osten des Landes gesucht – fündig wurde man aber in Wolmertshausen bei Bremen: Dort soll die im BAT-Eigentum stehende Tabakfabrik Brinkmann mit Ende 2014 für immer geschlossen werden. Nach fast 200 Jahren des Betriebes und einer Geschichte ehemals erfolgreicher Zigarettenmarken wie Lux und Lord Extra hätte die mit 2015 drohende Angleichung des Tabaksteuersatzes von Filterzigarillos an Zigaretten dafür gesorgt, dass sich die Produktion in Deutschland nicht mehr lohnen würde. Denn zuletzt wurden in Wolmertshausen ausschließlich eben jene Filterzigarillos für BAT hergestellt.

 

Keine Auswirkungen auf Cima-Werk

Von den 111 Arbeitsplätzen sollen nach Aussage von Mignot & de Block-Geschäftsführer Christian Hinz rund 80 erhalten bleiben: „Die Mitarbeiter von Brinkmann produzieren gute Qualität und auch der Ausbildungsstand ist gut. Das ist für uns weit wichtiger als die Frage, wo die Maschinen stehen.“ Geplant ist, sich am neuen Standort auf die Produktion von Filterhülsen und Acetatfiltern zu beschränken – womit sich die Frage aufdrängt, welche Auswirkungen dies auf das mit Drehpapieren und Filterhülsen beschäftigte österreichische Cima-Werk haben werde. Christian Hinz meint dazu: „Wir sind in den bisherigen Werken an den Grenzen der Kapazität angelangt. Der Bedarf an Produkten für MYO und RYO steigt ständig weiter. Bei Cima werden zusätzlich zum bisherigen Programm auch die neuen Marie-Produkte produziert – für den Standort in Oberösterreich hat das also keine Auswirkungen. Funktionierende Strukturen wie bei Brinkmann zu übernehmen und an unsere Bedürfnisse anzupassen kommt uns einfach deutlich billiger als ein Neuanfang auf der grünen Wiese.“

 

Noch ist es jedoch nicht so weit. Zwar hat Gizeh/Mignot & de Block eindeutiges Interesse an der Übernahme des Werkes bekundet, die Abwicklung innerhalb des BAT-Konzerns dauert jedoch noch ein wenig. Eine Vertragsunterzeichnung wird wohl im Herbst dieses Jahres vermeldet werden.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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