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Tipp3-Geschäftsführer Mag. Philip Newald und Certbett-Boss Robert Grabovszki ziehen aus Buchmachersicht eine durchaus zufriedene Bilanz der Euro 2016.

Das Wettgeschäft rund um die Fussball-EM 2016

19.08.2016

Nach der Qualifikation für Frankreich folgte die Enttäuschung über das frühe Ausscheiden des Nationalteams. Tipp3-Chef Mag. Philip Newald und Certbet-Chef Robert Grabovszki sprechen über das Wettgeschäft.

Wie viele Wetten wurden insgesamt während der Euro gespielt?

Tipp3/Newald: Wir haben die Marke von 700.000 Sportwetten knapp verfehlt. Das ist ein gutes Ergebnis und liegt im Bereich realistischer Erwartungen. Die im Vorfeld kolportierte Million Tipps wäre nur zu erreichen gewesen, wenn Österreich die k.o.-Phase erreicht hätte oder noch weiter gekommen wäre.

Certbet/Grabovszki: Der gesamte Fokus war im Juni und Juli natürlich auf Frankreich gerichtet; dementsprechend wurden 72 % des Gesamtumsatzes mit Wetten auf unser EM-Angebot generiert. 

Wie ist dieses Wettaufkommen im Vergleich zu einem „Standardmonat“ ohne Großereignis zu bewerten?

Tipp3/Newald: Die EM hat uns „einen 13. und 14. Monat“ gebracht, wir haben also rund das dreifache Wettaufkommen eines normalen Monats gehabt. Dazu muss man aber sagen, dass der Juni und Juli normalerweise Saure-Gurken-Zeit ist, hier hat die Europameisterschaft also ein echtes Loch gefüllt.

Certbet/Grabovszki: Der entscheidende Punkt ist hierbei, dass wir sehr viele Neukunden ansprechen konnten und somit auch die Kundenfrequenz unserer Trafikanten-Partner steigern konnten.

Über welche Vertriebskanäle wurde dieses Ergebnis eingespielt?

Tipp3/Newald: Die Trafik als Tipp3-Annahmestelle hat sich sehr gut gehalten. Die Zahl der mobil abgegebenen Tipps ist stark gewachsen; allerdings scheint das hauptsächlich auf Kosten der traditionell via PC aufgegebenen Wetten zu gehen. Frühere Heimcomputer-Spieler wetten heute immer mehr über ihr Smartphone.

Certbet/Grabovszki: Natürlich ist und bleibt die Trafik unser wichtigster Vertriebskanal, wo bereits 25 % des Umsatzes online über unsere in der Trafik erhältliche „TIPPCARD“ generiert wird; dieser Weg zur Nutzung unseres Angebotes soll weiterhin forciert werden, wobei natürlich auch jeder Trafikant profitiert, da auch für sämtliche Online-Umsätze die Provisionen an unsere Trafikanten ausgeschüttet werden.

 

Die Vollversion des Interviews finden Sie ab 26. August in der Printausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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