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Gastgeber und BAT-Chef Roland Rausch, die Jurymitglieder und Gewinner des Abends sowie Moderatorin Silvia Schneider (ganz rechts) freuten sich gemeinsam über die vergebenen Auszeichnungen.

Der BAT-Trafikantenaward 2019

19.09.2019

Zum bereits 9. Mal lud British American Tobacco am Abend des 31. August die Branche ein, um ganz besondere Trafikanten und Initiativen auszuzeichnen.

Nach dem offiziellen Teil des Trafikantenawards ging es mit Musik und Tanz bis spät in die Nacht. ­ Der Amadeus Terminal war einmal mehr eine gelungene Party-Location.

Rund 450 eingeladene Trafikanten, Großhandelspartner und Eventsponsoren von BAT, die Spitzen von Landesgremien und Bundesgremium sowie natürlich die jeweils in ihrer Klasse Nominierten hatten sich in der Eventlocation Amadeus Terminal 2 des Flughafens Salzburg eingefunden, um wieder einmal einen von Silvia Schneider moderierten Abend zu verbringen.

Im Wandel vorgerückt

BAT-Chef Roland Rausch betonte in seiner Begrüßung einmal mehr die Dynamik unserer Zeit: „Der Markt und die Rahmenbedingungen verändern sich in rasendem Tempo – die große Auswahl an risikoreduzierten Produkten ist der beste Beweis dafür. Leider hat der Gesetzgeber beim Raucherthema in der Gastronomie einmal mehr auf Verbote statt auf die Entscheidungsfreiheit mündiger Erwachsener gesetzt. Dabei brauchen wir statt Verboten, welche nur die Innovationen abwürgen, einen neuen Dialog, in dessen Rahmen auch eine klare Differenzierung zwischen klassischem Rauchtabak und alternativen Nikotinprodukten stattfindet.“ Rausch hofft auf den Parlamentsbeschluss des längst fertigen Tabaksteuermodells; für sein Publikum hat er angesichts eines Jahres ohne Preiserhöhungen eine klare Botschaft: „Wäre ich Marktführer, so hätte ich die Preise erhöht!“
Zumindest ist BAT auf einem ­guten Weg: Im Juli wurde die 13-Prozent-­Markt­anteils-Marke geknackt, und ­man hat ­Imperial Tobacco überholt. Und während man sich mit den Nikotinlutschsäckchen Lyft und der E-Zigarette Vype erst kürzlich im alternativen Nikotinbereich breit aufstellte, bringt die Messe auch eine neue Lucky Strike, die mit neuem Blend, verfeinertem Geschmack und frecher Werbung dafür sorgen soll, dass die am schnellsten wachsende Marke auch im klassischen Zigarettenmarkt weiter begeisterte Kunden und zufriedene Trafikanten garantiert.

Die Preisträger des Abends

Wie immer wurden drei Jurypreise vergeben, Auszeichnungen in zwei BAT-Kategorien vorgenommen und ein Sonder­award überreicht. Die Jury hatte aus BAT-Chef Rausch, ­MVG-Geschäftsführer Hannes ­Hofer, Bundesgremialobmann ­Josef ­Prirschl, WE-Obfrau Heidi Skrdla und KOBV-Chef Michael Svoboda bestanden (der aus privaten Gründen nicht vor Ort war).
Newcomer of the Year: Der erst 20-jährige Johannes Strebinger aus Liebenfels hatte 2018 die ehemalige Verkaufsstelle seiner Eltern – von der MVG zum Fachgeschäft umgewidmet – übernommen. Seither hatte er innovative Produkte in sein Sortiment aufgenommen, Automaten angeschafft und den Umsatz erhöht.
Mitarbeiter des Jahres: Den Titel holte sich Marco Eckstein aus der Knittelfelder Trafik Muhrer. Laudator ­Josef ­Prirschl lobte: „Marco Eckstein ist ein verlässlicher, kreativer und empathischer Kollege, der sich aktiv einbringt und ein gutes Gespür für neue Produkte hat. Als Shisha-Spezialist hat er dem Geschäft zudem viele Neukunden gebracht.“
Soziales Engagement: Christian Hafner führt seit 2017 seine Trafik im Vorarl­berger Mäder an der Grenze zur Schweiz . In Erinnerung an den eigenen holprigen Start unterstützt er noch jüngere Kollegen und hat einen integrativen Arbeitsplatz für einen Angestellten mit Behinderung geschaffen.
Höchstleistung BAT: Diesmal war das Kriterium, im Zeitraum von Jahresbeginn bis 31. Juli 2019 möglichst viele Luckies zu verkaufen, was der Trafik Hager in ­Schärding am besten gelang.
BAT-Partner des Jahres: Stellvertretend für alle Partner wird dieser Award vergeben – in diesem Jahr an eine überraschte Olesja Schöpf aus Seefeld – sie hatte durch den Umbau des Bahnhofs gleich zweimal in ein Ausweichquartier übersiedeln müssen.

Sonderaward: Der KOBV kooperiert mit dem Hotel Schloss Freiland im Traisental, um Behinderten sowie deren Angehörigen einen Urlaub zu ermöglichen. Das Hotel ist zu 100 Prozent barrierefrei und hat sogar eigene Rollstuhlzimmer. Roland Rausch übergab einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro mit den Worten: „Zu selten wird auch an die Angehörigen gedacht. Sie unterstützen, pflegen und widmen ihr Leben mit viel Kraft und oft mit viel Verzicht. Daher unterstützen wir dieses tolle Projekt mit großem Respekt.“

Essen, trinken, feiern

Kurz darauf fiel der Vorhang und gab das Buffet frei, an dem sich die Gäste für all das stärken konnten, was noch kommen sollte: Musik, angeregte Gespräche, Drinks und ausgiebiges Tanzvergnügen. So ­manchem Messebesucher oder Standbetreuer sah man das Feiern und die kurze Nacht am folgenden Messetag durchaus an – aber auch das spricht ja für ein ge­lungenes Fest!
 

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