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„Der österreichische Weg ist nun einmal ein Geben und Nehmen...“

13.01.2010

Ganz oben auf der 2010-Agenda steht für Bundesgremialobmann Komm.Rat Peter Trinkl die rigorose Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen: "Und ich stehe nicht an zu sagen: Wir werden, weil es für uns eine Existenzfrage ist, auch die Monopolverwaltung dazu drängen, das zu überwachen und Vergehen zu bestrafen."

Wie man ein Kippen des Mindestpreises steuerlich auffangen kann, sei mit dem Finanzministerium abgesprochen, so Trinkl, der aber trotz der Empfehlung der Generalanwältin an den EuGH nicht davon überzeugt ist, daß der Mindestpreis tatsächlich fällt, "da die Bewertungen vom Gesundheits- und Wettbewerbsschutz noch ausstehen". In diesem Zusammenhang sauer aufgestoßen ist dem obersten Interessenvertreter des Tabakwareneinzelhandels allerdings, daß viele, die seitens der Industrie auf eine Einführung eines Mindestpreises gedrängt haben, jetzt unter der Devise "Ist ja nicht so notwendig!" eine große Kindesweglegung begehen. "Vielleicht sollte man manchmal die Industrie allein im Regen stehen lassen, damit sie weiß, wie es rennt...", ätzt er in deren Richtung. Zufrieden zeigt er sich sowohl mit der Umwandlung des Soli-Fonds in einen Solidaritäts- und Strukturfonds, "wobei ja via einer geringfügigen Handelsspannenerhöhung die Industrie nicht aus der Beitragsleistung entlassen ist, wenngleich auch über einen nunmehr längeren Zeitraum von jetzt zehn Jahren", wie auch der Tabaksteuermoratorium-Verlängerung, für die sich das Erfolgs-Fähnchen die Regierung, das Bundesgremium und die Industrie zu gleichen Teilen an den Hut stecken können. Weitere Themen des Gesprächs: das gestörte Verhältnis zu tob bzw. JTI/Austria TabakI, die OMS-Gründung und der Nichtraucherschutz. Lesen Sie dazu das Interview in vollem Wortlaut in der Jänner Ausgabe 2010 der Österreichischen Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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