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Der unnötige Kampf gegen E-Zigaretten

28.05.2015

Ein Onlineartikel auf zeit.de stellt den politischen Kampf gegen die E-Zigarette in Frage. Selbst Suchtforscher empfehlen das Dampfen als bedeutend gesündere Alternative.

Die E-Zigarette ist länglich wie ihr traditioneller Konkurrent. Damit enden aber schon die Gemeinsamkeiten. Warum wird sie von der Politik dann so wütend bekämpft?

Der Artikel spannt einen weiten Bogen und ist vermutlich gerade deshalb für alle, die weniger Informationen als die österreichischen Trafikanten zu diesem Thema haben, eine interessante Informationsquelle.
Denn wenn selbst arrivierte Suchtforscher wie Peter Hajek von der Queen Mary University in London der E-Zigarette bestätigen, "mindestens 95 Prozent sicherer als das Rauchen" zu sein, dann hat diese - in aller Vorsicht getroffene - Aussage Gewicht. Und stellt gleichzeitig die Motivation in Frage, mit der die Politik das Dampfen dem Rauchen bei Gesundheitsgefährdung wie Verboten gleichstellen will.

Kein Teer = kein Krebs
Schließlich fehlt der E-Zigarette konzeptbedingt, was die klassische Zigarette ungesund macht: das Verbrennungsergebnis Kondensat mit seiner Vielzahl von Stoffen. Das Nikotin selbst hat es trotz jahrzehntelanger Erforschung nicht auf die Liste krebserzeugender oder auch nur möglicherweise krebserzeugender Stoffe der WHO geschafft - offenbar geht von dem Nervengift bei normaler Dosierung keine Gefahr aus.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-05/e-zigarette-gesundheit

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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