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Schwarzenbohler: "Eines muss klar sein: Um Kaffee muss man sich genauso kümmern wie um E-Zigaretten oder Cigarren. Von selbst läuft das sicher auch nicht."

„Die Spannen beim Kaffee sind sehr gut …“

17.08.2018

… meint der stellvertretende Bundesgremialobmann und Kaffeebeauftragte Otmar Schwarzenbohler kurz vor der Freigabe der neuen Produktgruppe.

Seit wann wurde zwischen MVG und Bundesgremium letztlich konzentriert über das Thema verhandelt? 

Eigentlich war Kaffee ein jahrelanges Dauerthema. Im Februar 2018 fiel letztlich die Entscheidung für die Umsetzung.

 

Nach welchen Entscheidungskriterien wurden die Angebote der Ausschreibung bewertet?

Es gab zwei Kriterien: Zu 60 Prozent entschied der Preis, zu weiteren 40 Prozent das Konzept, also die über den Rahmenvertrag hinausgehenden Mehrleistungen.

 

Wie unterscheiden sich die beiden Bestbieter nun?

Selecta ist ein Profi mit langjähriger Erfahrung auf dem Markt der Kaffeevollautomaten. Die Geräte findet man an großen Tankstellen, Raststationen, Autobahnparkplätzen und in vielen Betrieben. Melitta hat langjährige Erfahrung im ­Gastro-Sektor; man ist zum Beispiel internationaler Partner von McCafé. Auf dem österreichischen Einzelhandels-Markt ist man noch relativ neu, hat aber sehr gute Geräte und ein für kleine und mittlere Absatzmengen sehr gutes Konzept.

 

Wie viele Varianten (Kauf, Leasing, mit oder ohne Wartungsvertrag) stehen den Trafikanten nun zur Verfügung?

Es gibt jetzt vier Geräte mit zehn gerätebezogenen Varianten – Kauf, Leasing, portionsabhängige Abrechnung – sowie die Becher als eigene Position.

 

In sehr vielen Trafiken wird wohl auch der Platzbedarf über die Gerätewahl entscheiden. Wie realistisch ist hier der doch sehr große Selecta-Voll­automat? Für wen eignen sich solche Geräte überhaupt?

Das stimmt auf jeden Fall. Dazu kommt, dass zwar die meisten Geschäfte einen Wasseranschluss haben, aber kaum jemand im Verkaufsraum. Deshalb waren uns ja auch integrierte Wassertanks sowie externe Milchkühler wichtig. Die Tiefe der Geräte könnte in den meisten Geschäften ebenfalls ein kleines Problem darstellen – wer hat schon 60 Zentimeter tiefe Regale, wo man sowas einfach draufstellen kann?
Das Selecta-Standgerät sehe ich überall dort, wo die Frequenz hoch oder sehr hoch ist und keine Konkurrenz im direkten Umfeld steht.

 

Werden Sie ab September selbst Kaffee anbieten? Mit einem Angebotspaket der Ausschreibung oder einer anderen Variante?

Ich habe es vor, und vermutlich wird es ein Tischgerät aus der Ausschreibung. Welches, weiß ich noch nicht genau; vermutlich auf einem Unterschrank mit Rollen, damit ich vom Stellplatz flexibel bin.

 

Das vollständige Interview finden Sie ab 24. August in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung.
 

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