Direkt zum Inhalt

E-Zigarette: Hilfe von unerwarteter Seite

15.04.2015

Nicht alle bisherigen Dampfer-Shops sehen die neue Situation nur als Nachteil: Ein rühriger Betreiber bietet den Trafikanten sein Know-How an.

Von jedem Life Ball-Liquid gehen 25 Cent an die Aidshilfe ...
... die Sondermodelle folgen dem diesjährigen Motto "Gold" und überweisen je 2,50 Euro an die Aidshilfe.
Kurt Rauscher: "Wir sind nicht der Feind der Trafikanten - im Gegenteil bieten wir unsere Erfahrung für erfolgreiche Geschäfte mit der E-Zigarette an."

"Die Monopolisierung der E-Zigaretten war schon ein Schock für uns." gibt Kurt Rauscher zu. "Aber nur kurz - dann haben wir überlegt, wie wir auf die neue Situation reagieren sollen." Zwar werden die Trafikanten ab Oktober die exklusiven Vertreiber von Liquids, vielen fehlt aber die Erfahrung mit der noch jungen Produktgruppe. Hier kommt Rauscher, der mit seinem Team die beiden Geschäfte der "steamzone" in Wien betreibt, ins Spiel: "Wir haben zahlreichen Tabakfachgeschäften kostenlose Schulungen zu den Produkten, den Liquids und den Bedürfnissen der Dampfer angeboten. Inzwischen haben wir schon mehr als 50 derartige Termine gemacht - das Angebot wurde extrem positiv angenommen."

Neue Rolle als Großhändler
Mit eigener Importware bei den E-Zigaretten und einem breiten Programm von Liquids liegt es da nahe, in eine neue Funktion zu schlüpfen: in jene als Großhändler. Durch die eigenen Geschäfte können Praxistipps vermittelt werden - etwa eine Antwort auf die Frage, welche der vielen Liquids denn am besten verkauft werden. Auch eine für den Verkauf durch Tabakfachgeschäfte maßgeschneiderte steamzone-E-Zigarette wird schon konzipiert.

Für den guten Zweck
Besonders stolz ist man bei der steamzone jedoch über die jüngst vereinbarte Zusammenarbeit mit dem Life Ball: Von speziell designten Liquids in den Geschmacksrichtungen Mojito, Iced Cherry und Life Tobacco zum KVP von 5,90 werden jeweils 25 Cent für den Kampf gegen HIV und Aids gespendet. Bei den Life Ball-Sondermodellen der E-Zigaretten um 89,90 sind es gar 2,50 Euro.
Sowohl die Charity-Produkte als auch die Schulungen können unter steamzone.at oder per Mail an kurt.rauscher@steamzone.at bestellt werden.

Die Vollversion dieses Artikels finden Sie ab 17. April in der neuen Ausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Die Greißlerei mit Trafik ist der soziale Treffpunkt im Strandbad. Die Erwachsenen bekommen hier ihr Bier und die Leberkäse-Semmeln, die Kinder ihr Eis.
Meldungen
24.06.2021

In den 1920er Jahren nannte man das Strombad Kritzendorf im Jargon nur „Riviera der Wiener“. Trafikant Ludwig Ehrenstrasser übernahm vor sieben Jahren den Nachbau der alten Trafik und Greißlerei. ...

Klein, aber mein: Als letzte Trafik vor dem Auwald ist Gerhard Krexner eine beliebte „Versorgungsstation“ für Radler und Ausflügler im Sommerhalbjahr. Die nun ganzjährig bewohnbaren Häuser am Donau-Oder-Kanal sorgen für Betrieb während des ganzen Jahres.
Meldungen
24.06.2021

Hart traf das Schicksal Gerhard Krexner aus heiterem Himmel. Seine Trafik in Groß-Enzersdorf bei Wien führt er dennoch mit viel Herz.
 

Die kleine Trafik in der Heinestraße ist das „zweite Berufsleben“ von Emanuel Kustura. Er ist im Grätzl wie in der Branche gleichermaßen angekommen.
Meldungen
24.06.2021

Vor einem Jahr hat Emanuel Kustura seine Trafik nahe dem Praterstern im 2. Wiener Gemeindebezirk übernommen. Die Gegend ist ein sozialer Brennpunkt, doch Kustura hat damit kein Problem.

Die Trafik Wachter: Wenige Fußgänger, dafür eine gute Lage an der Ein- bzw. Ausfallsstraße von Pfaffstätten.  Die Kurzparkzone ist mangels großem Parkplatz aber eine Notwendigkeit und entsprechend selten leer.
Meldungen
24.06.2021

Völlig gegen den Trend hat Bernhard Wachter eine Trafik eröffnet, wo vorher keine war. Wir haben nach den Hintergründen gefragt.

Die gute Lage am Hauptplatz von Spittal an der Drau konnte Anja Berger behalten, ansonsten hat sich alles zum Besseren geändert. Die Modernisierung hat den schönen Altbau ganz nebenbei auch barrierefrei gemacht.
Meldungen
24.06.2021

Als dritte Trafikantengeneration stellte eine Kärntnerin ihr Fachgeschäft auf eine völlig neue Basis.

Werbung