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In diese Teile zerfällt eine eGo-kompatible E-Zigarette mit zerlegbarem Verdampfer. Die Verdampferköpfe sind Verbrauchsartikel, ihr Austausch ist einfach.

E-Zigaretten-Einsteiger richtig beraten

17.03.2015

Eine Auswahl von E-Zigaretten und Liquids anzubieten ist nur der Anfang. Persönliche Beschäftigung und daraus gewonnene echte Beratungskompetenz gehören auch dazu.

Starke Raucher
Für einen Konsumenten vieler und/oder kräftiger Zigaretten pro Tag  sind dampfstarke Hardware und höher dosierte Liquids die richtige Lösung. Es ergibt also wenig Sinn, ihm das billigste Wegwerfmodell zum Testen anzubieten.
Für dieNikotinkonzentration im Liquid gilt: lieber zu hoch als zu niedrig anfangen. An einer E-Zigarette mit etwas zu starkem Kick kann der Kunde jederzeit kürzer oder weniger tief anziehen – zu schwach bleibt aber immer zu schwach. Steht beim Interessenten der geplante Totalumstieg auf E-Zigarette im Fokus, kann er später die Stärke seiner Liquids schrittweise absenken.
Selbst dann bleibt erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der ehemals starke Raucher zu einem vergleichsweise intensiven Dampfer wird – und der bringt auch schöne Umsätze.

Gelegenheits- und Light-Raucher
Wer weniger und/oder leichte Zigaretten raucht, ist hingegen oft auch schon mit Einsteiger- oder schlanken Cartomizermodellen vom grundsätzlichen Funktionieren der E-Zigaretten zu überzeugen.

Für die dauerhafte Verwendung kommen aber nur Cartomizer- oder die völlig modularen Geräte (meist eGo-kompatibel) infrage – sie sind langfristig günstiger und liefern meist auch das deutlich bessere Dampferlebnis.

Wo soll gedampft werden?
Auch diese Frage ist nicht unwesentlich: Soll die E-Zigarette in Nichtraucherbereichen verwendet werden, so sorgt ein Modell mit großer Ähnlichkeit zu herkömmlichen Zigaretten mit großer Wahrscheinlichkeit für Ärger. Bei bunten Geräten oder den technischen eGo-Typen ist eine Verwechslung schon optisch ausgeschlossen.

Cartomizer-Geräte
E-Zigaretten mit aufladbarem Akku und mit Liquid vorbefülltem Einweg-Verdampfer (Cartomizer) sind von zahlreichen Anbietern (Bischof, Snoke; DanCzek, Gamucci; Hauser, Xeo; KP Plattner, Zorr; Moosmayr, Shark; Tobaccoland, Neo) in verschiedensten Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken verfügbar. Sie sind meist schlank gebaut und liegen „zigarettenähnlicher“ in der Hand als die diversen eGo-Modelle. Dies und das völlige Fehlen des Herumpatzens mit Liquids, Verdampferköpfen und Tankdichtungen machen sie zu unproblematischen Begleitern für all jene, die sich nicht mit Technik beschäftigen wollen: aufladen, anstecken, losdampfen. 

 

Modulare Geräte
Die eGo-kompatiblen modularen E-Zigaretten (z. B. KP Plattner E-Smart, Hauser Red Kiwi, Moosmayr Shark EC und Von Erl, M Tabak Fiesta, Tobaccoland Steammate, PowerCigs und Nhoss) bestehen grundsätzlich aus einem Akku mit Drucktaster sowie einem Normgewinde, das den Akku mit passenden Tanks samt Verdampferkopf verbindet. Also passen die eGo-„Köpfe“ der verschiedensten Marken auch auf alle Akkus mit eGo-Gewindeanschluss!
Für die Bestandteile der auf den Akku geschraubten Komponenten gilt dies allerdings nicht: Hier kocht nicht nur fast jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, teils sind auch Modellunterschiede bei Austauschverdampfern derselben Marke zu beachten.

8 wichtige Tipps für künftige Dampfer:
- Dampfen Sie die E-Zigarette niemals trocken! Liquids müssen rechtzeitig nachgefüllt werden, um ein Verkokeln des Dochtes und damit ein Ruinieren des Verdampfers zu vermeiden.
- Überfüllen Sie den Tank nicht! Sie wollen schließlich Dampf im Mund, nicht Liquid auf der Zunge und überall auf der E-Zigarette haben.
- Geben Sie dem Gerät nach dem Befüllen ein paar Minuten, in denen sich der Docht des Verdampfers vollsaugen kann. Das ist speziell bei der Erstbefüllung wichtig.
- Tauschen Sie den Verdampfer oder Verdampferkopf aus, sobald sich der Geschmack des bekannten Liquids verschlechtert. Die Einsätze bzw. Verdampfereinheiten halten je nach Qualität und Verwender wenige Tage bis einige Wochen.
- Verwenden Sie für unterschiedliche Liquids auch unterschiedliche Tanks bzw. Verdampferköpfe, um eine Vermischung und damit einen undefinierbaren Geschmack zu vermeiden.
- Die meisten E-Zigaretten müssen per Druckknopf aktiviert werden. Geben Sie dem Verdampfer eine Sekunde Zeit, bevor Sie ruhig und langsam ziehen und lassen Sie den Druckknopf schon knapp vor dem Ende des Zuges los. Damit wird einerseits ein dichter, geschmacksstarker Dampf ermöglicht und andererseits die Menge an Kondenswasser minimiert.
- Vermeiden Sie kurzes, hartes „Ansaugen“ – dieses sorgt höchstens dafür, dass Sie unverdampftes konzentriertes Liquid im Mund haben und die E-Zigarette zu siffen beginnt.
- Tupfen Sie die Kontaktstellen zwischen Akku und Kopf bei jedem Nachfüllen oder Laden kurz ab. Sie entfernen so etwaiges Kondenswasser.

Die Vollversion dieses Serviceartikels finden Sie ab 20. März in der Druckversion der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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