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Ein richtungsweisendes EuGH-Urteil

11.09.2009

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein richtungsweisendes Urteil in Sachen Glücksspielmonopol gefällt. Das nach portugiesischem Recht bestehende Verbot für Unternehmen wie bwin, Glücksspiele über das Internet anzubieten, ist demnach mit dem freien Dienstleistungsverkehr in der EU vereinbar, entschied der EuGH, könne doch eine solche Regelung mit dem Ziel der Bekämpfung von Betrug und anderen Straftaten gerechtfertigt werden".

Als "absolut positiv" und ein "ganz wesentliches Erkenntnis des EuGH, daß Monopole zur Bekämpfung und Vorbeugung von Kriminalität, Geldwäsche und Betrug auch internet-zulässig sind" kommentiert der Präsident der Europäischen Lotterien und Generaldirektor-Stellvertreter der Österreichischen Lotterien, Dipl.-Ing. Friedrich Stickler (unser Bild), das EuGH-Urteil, mit dem für eine Aufrechterhaltung des bestehenden Systems plädiert wird. Überdies sei er, Stickler, schon immer der Überzeugung gewesen, daß gerade im Bereich des Glücksspiels das Prinzip des Bestimmungslandes zu gelten habe. Ergo müsse man in Österreich eine Lizenz haben, um hier arbeiten zu können. Mehr darüber lesen Sie in der September-Ausgabe der in der 39. Kalenderwoche erscheinenden "Österreichischen Trafikantenzeitung".

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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