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In zahlreichen Ländern werden Dampferprodukte bereits besteuert; eine diesbezügliche EU-Richtlinie kommt jedoch zumindest derzeit noch nicht.

EU: Vorerst keine Steuer auf E-Zigaretten und -liquids

24.01.2018

Die EU hat sich vorerst gegen eine europaweite Steuer auf E-Zigaretten und E-Liquids ausgesprochen.

"Macht´s euch das selber aus" scheint derzeit die Einstellung der EU-Kommission zur Besteuerung des Dampfens zu sein.

Einige Mitgliedsstaaten hatten sich an die EU-Kommission gewandt, um einheitliche Regeln für den fiskalischen Umgang mit Dampferprodukten aufzustellen. Stichwort: Harmonisierung. In neun Ländern, darunter Frankreich, Italien und Griechenland, werden Steuern auf diese Produkte erhoben - sehr zum Missfallen von Kritikern, die eine Gleichbehandlung mit Tabakwaren auch aufgrund der weitaus geringeren Schädlichkeit des Dampfens ablehnen.

Einer europaweiten Steuer auf E-Zigaretten und E-Liquids hat die EU-Kommission nun eine Absage erteilt. In einem Jahr soll allerdings erneut geprüft werden, ob sich die Rahmenbedingungen geändert haben und somit eine neue Bewertung erfordern.

Die Freiheit der einzelnen Mitgliedsstaaten, derartige Dampf-Steuern einzuführen, ist von der Absage der EU-Kommission jedoch nicht betroffen - wer will, der darf. Dass die Absatzmengen in hoch besteuerten Märkten zugunsten von grenzüberschreitendem Einkauf und Schmuggel dann allerdings abnehmen liegt freilich in der Natur der Sache.

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