Direkt zum Inhalt

EU-Ziel: Ein weitestgehend rauchfreies Europa bis 2012

14.08.2009

Die EU-Kommission strebt strengere und in allen Mitgliedsstaaten einheitlich geltende Gesetze zum Schutz vor Tabakrauch an. Eine am 30. Juni beschlossene Resolution sieht bis 2012 Maßnahmen im gesamten öffentlichen Raum - einschließlich Gastronomie und Verkehr - vor. Das ist Wasser auf den Mühlen der Nichtraucher-Lobby:

Eingeschlossen sind diesmal auch öffentliche Fahrzeuge wie Firmenwagen, ein Verbot für öffentliche Räumen im Freien wird zum Teil ebenfalls angedacht. Erstmals beinhalte das 18seitige Papier nicht nur grobe Empfehlungen, sondern konkrete Vorschläge für den Inhalt von Gesetzen. Strafen und deren Sanktion werden verlangt, Hinsichtlich der Maßnahmen zur Schaffung rauchfreier Zonen beruft sich die EU, innerhalb der Gesundheitspolitik eigentlich Mitgliedsstaatensache ist, auf eine Festlegung zu Beginn der neunziger Jahre. Damals seien durch Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien bestimmte Einschränkungen des Tabakkonsums am Arbeitsplatz festgelegt worden, die durch eine Rats-Entschließung und schließlich die Empfehlung zur Prävention des Rauchens von 2002 eine Ergänzung erfahren hätten. Darin wurden die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, Schutzmaßnahmen gegen die Exposition gegenüber Tabakrauch an Arbeitsplätzen in geschlossenen Räumen, öffentlichen Bereichen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu ergreifen. Lesen Sie dazu mehr in der zeitgerecht vor der Fachmesse "Creativ Herbst Salzburg" erscheinenden August-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Wie zuletzt 2019 soll auch der 2022 geplante 10. BAT-Award Musik und Tanz bieten. Welche Elemente und Prämierungen sonst noch dabei sein sollen wollen Veranstalter und Jurorenteam die TrafikantInnnen fragen.
Meldungen
19.10.2021

Juroren und BAT-Geschäftsführer laden dazu ein, neue Ideen und Anregungen einzubringen.

Hannes Hofer wurde im Finanzministerium für weitere drei Jahre als Geschäftsführer der MVG wiederbestellt.
Meldungen
19.10.2021

Wir haben MVG-Geschäftsführer Hannes Hofer angesichts seiner Wiederbestellung auf weitere drei Jahre und wichtiger Problemfelder zum Gespräch gebeten.

Meldungen
18.10.2021

Das Thema "Nachhaltigkeit" mit seinen Umweltschutz- und Plastikmüll-Ausformungen wird immer prominenter. Doch wie wichtig ist es den Kunden? Und kaufen sie etwaige Alternativprodukte dann auch ...

Kleine Fläschchen mit Magenbitter, Vodka, Kräuter- oder Feigenlikören etc. dürfen ab nun in den Trafiken verkauft werden. Die üblichen Füllmengen von 2 Zentiliter (= 1 Schnapsglas) reizen die maximal erlaubten 0,05 Liter nicht aus.
Meldungen
18.10.2021

Seit heute, 18. Oktober 2021, führt der Nebenartikelkatalog der Monopolverwaltung auch Kleinspirituosen als erlaubte Verkaufsartikel an.

Werbung