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Forscher kritisieren Anti-E-Zigaretten-Linie der WHO

18.09.2014

Suchtexperten und Wissenschaftler widersprechen den Argumenten der WHO gegen E-Zigaretten (DTZ, mh)

Wenn schon Fachwissenschaftler der Leiterin der WHO widersprechen ...

Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert schärfere Regulierungen für E-Produkte sowie Verbote für deren Konsum ähnlich den klassischen Tabakprodukten. Man stützt sich dabei auf einen selbst beauftragten Bericht über Electronic nicotine delivery systems (ENDS), auf Deutsch "Elektronische Nikotin-Liefersysteme".

Breite Front gegen WHO
Tabakexperten und Suchtforscher kritisieren nun den Ende August veröffentlichten WHO-Bericht: Er übertreibe die Risiken und unterschätze die möglichen positiven Effekte als Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten, so der Tenor der Kritiker. Anne McNeill vom nationalen britischen Suchtzentrum am Londoner King´s College: "Wir waren überrascht über den negativen Ton des Berichts, wir halten ihn für irreführend und für keine korrekte Darstellung der vorliegenden Beweise." Ihr Kollege Peter Hajek von der Queen-Mary-Universität bekräftigt:"Die E-Zigarette ist um Größenordnungen sicherer, stellt kein Risiko für Unbeteiligte dar und erzeugt einen vernachlässigbaren regelmäßigen Konsum bei Kindern und Jugendlichen."

E-Zigaretten als potenzielle Lebensretter
Die nun verteufelten E-Zigarette hätten hingegen Potenzial, das genutzt werden sollte: "Die Verwendung von E-Zigaretten könnte in diesem Jahrhundert Millionen Leben retten und hat die wohl größte Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit in der Geschichte des Tabakkonsums."

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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