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Eine kleine Abordnung teilnehmender VCPÖ-Mitglieder traf sich mit Präsident Klaus W. Fischer auf einen "Gruft"-Punsch sowie eine anschließende Führung durch die Betreuungseinrichtung.

Für alle ein Gewinn

16.12.2014

Zum mittlerweile dritten Mal hatte der VCPÖ seine Mitglieder zu Tabakspenden für karitative Einrichtungen aufgerufen. (mh)

Die namensgebende Gruft der Unterkirche war nie für die Lebenden gedacht. Es sieht auch erst seit dem Vorjahr hier so nett aus - davor waren nicht einmal die Wände verputzt.

1986 hatte die „Gruft“ als Schulprojekt mit Unterstützung des Pfarrers der Barnabitenkirche mit Wurstbroten und Tee für Obdachlose begonnen. Inzwischen ist ein ganztägiges Betreuungszentrum der Caritas daraus geworden, das rund 2.500 Menschen betreut und jede Nacht 60 Schlafplätze bietet. Unter den Betreuten finden sich nicht nur Obdachlose, auch viele Menschen mit Wohnung können sich Heizung oder warmes Essen nicht mehr leisten und frequentieren das seit 2013 bestehende Tageszentrum. „Und es werden immer mehr.“ wie die Damen von der Caritas erzählen.

Tabak für Raucher ohne Geld
Viele Caritas-Klienten sind Raucher, die sich ihre Genussmittel aber nicht oder kaum noch leisten können. Hier springt seit 2012 der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler VCPÖ ein: Alljährlich vor Weihnachten werden die Mitglieder aufgerufen, Sachspenden in Form von Zigaretten, Feinschnitt, Zigarettenpapier und –hülsen zu machen. Heuer konnten die Spenden sowohl in Wien, als auch in Linz abgegeben werden. Eine 2014er-Bilanz gibt es noch nicht, im Vorjahr kamen auf diese Weise aber Tabakwaren im Wert von 2.581 Euro – zuzüglich anonymer Spenden – zusammen.

Vorteile auch für Trafikanten
Es müssen dabei keine ganzen Stangen gespendet werden. Auch „angerissene“ und deshalb nicht mehr retournierbare Stangen, die sich schleppend verkaufen sowie langsam drehende Raucherbedarfsartikel können gespendet werden, solange sie noch rauchbar sind. Die Caritas stellt über die Höhe der Spende eine Bestätigung aus, welche von der Steuer abgesetzt werden kann.
So haben alle etwas davon. Ein sinnvolles soziales Projekt, das auch außerhalb des VCPÖ gerne unterstützt werden darf!

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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