Direkt zum Inhalt
Geschlossene Gasthäuser und Orte ohne soziales Zentrum sind in Bayern bereits traurige Normalität - wollen wir das auch?

Für ein Tabakgesetz mit Augenmaß!

19.05.2015

Der Grazer Trafikant und Tabak-Plus-Obmann Franz Kink hat seine Stellungnahme zum Tabakgesetz eingebracht.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Zum Bundesgesetz über das Herstellen und Inverkehrbringen von Tabakerzeugnissen sowie zur Werbung für Tabakerzeugnisse und den Nichtraucherschutz (Tabakgesetz) möchte ich einige Bemerkungen, Bedenken und Einwände vorbringen:
* Bei Schulungen, Seminaren und Tagungen von Trafikanten und deren Personal kann das Rauchverbot nicht zur Anwendung gebracht werden, weil sonst wichtige Weiterbildungsmöglichkeiten nicht mehr durchführbar wären.
* Auch ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Vereine, die als Vereinszweck den Genuss von Rauchwaren und ähnlichen Produkten haben und eine in sich geschlossene Gesellschaft bilden, diese Vereinstätigkeit auch ausüben können.
* Das Ansinnen der Regierungsvorlage, ein striktes Rauch- und Dampfverbot in allen öffentlichen Räumen, Gastgewerbe- und Beherbergungsbetrieben einzuführen, ist rundweg abzulehnen.

Keine Alleinstellung Österreichs
Von 33 Staaten in Europa haben 17 Staaten die gleiche Regelung wie in Österreich. Ein Staat hat keine Regelung, und nur 15 Staaten schreiben ein absolutes Rauchverbot vor. Im benachbarten Deutschland haben nur drei Bundesländer (Bayern, Nordrhein-Westfalen, Saarland) ein absolutes Rauchverbot eingeführt.
Die Auswirkungen in den Ländern mit absolutem Rauchverbot sind erschütternd: In Großbritannien und Irland kam es innerhalb von sechs Monaten zu einem 25-prozentigen Lokalsterben. In Paris raffte es 2.000 Bistros innerhalb eines Jahres hinweg. Allein Madrid beklagte den Ruin von 700 Lokalen. In Belgien wurden 2.000 Lokale geopfert.
Bayern, das Vorzeigeland, hatte den Verlust von 45 % der gesamten Gastronomie zu beklagen. Heute hat nur noch jede fünfte Gemeinde ein Gasthaus. Die genannten Zahlen sind für jeden recherchier- und belegbar.

Der gesamte Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der Trafikantenzeitung ab 22. Mai nachzulesen.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Produkte
15.09.2020

Das Verbot von Menthol und geschmacksgebenden Aromen gilt bekanntlich nur für fertige Zigaretten - Stopfer können ihrem Lieblingsgeschmack treu bleiben. Und ehemalige Klick-Raucher zu Aroma- ...

Die Puros aus Peru kommen in einer Kiste mit der Form einer klassischen Inka-Pyramide.
Produkte
15.09.2020

Die Marke Inca traut sich, aus dem sonst gerne als Würztabak in Blends verwendeten peruanischen Tabak eine Puro zu kreieren.

Überschaubare Systemvoraussetzungen, gute Gewinnschancen: Radio Trafik belohnt die Neuanmeldung.
Meldungen
14.09.2020

Unter allen bis Ende September einlangenden Anmeldungen werden Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro verlost.
 

Meldungen
14.09.2020

Der Marktführer sowie die Nr. 2 bewegen sich mit 1. Oktober preislich nach oben – und man darf hoffen, dass der Rest der Industrien folgen wird. 

Andreas Schiefer: „Speziell im neuen Geschäft im Nordbahnviertel ist die bargeldlose Bezahlung jetzt schon sehr stark. Dazu kommen noch Dinge wie Apple Pay.“
Meldungen
14.09.2020

Aufgrund der Zunahme unbarer Zahlungen und häufiger Klagen von Trafikanten über die damit einhergehenden Gebühren haben wir den stellvertretenden Bundes- und Wien-Obmann Andreas Schiefer zum Thema ...

Werbung