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Gesundheitsministerin Oberhauser verstorben

24.02.2017

Sabine Oberhauser, die ihre Amtsgeschäfte als Gesundheitsministerin erst vor Kurzem an ihren Parteikollegen Stöger übergeben hatte, ist ihrer Krebserkrankung erlegen.

Die ausgebildete Kinderärztin, Allgemeinmedizinerin und Krankenhausmanagerin war seit September 2014 Bundesministerin für Gesundheit, seit Juli 2016 auch zuständig für Frauen und Gleichbehandlung. Die SPÖ-Politikerin hatte ihre politische Karriere in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten begonnen, seit 2006 war sie Abgeordnete im Nationalrat.

Im Jahr 2015 hatte Oberhauser ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht. Nach vorübergehender Besserung musste sie sich 2016 erneuten Chemotherapien unterziehen, im Februar 2017 begab sie sich wegen einer Rippenfellentzündung in stationäre Behandlung. Die Gesundheitsministerin wurde 53 Jahre alt. Sie hinterlässt einen Mann und zwei Töchter.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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