Direkt zum Inhalt

„Im Umsatz sonnt man sich, vom Ertrag lebt man…“

16.07.2009

Dieser ihm im Laufe des Studiums vermittelten Maxime huldigt Mag. Wolfgang Frank, Trafikant in 1110 Wien: Bereits zweimal haben ihm die Wiener Linien die Rute der Kündigung des Vertrags für den Fall ins Fenster gestellt, daß er weiterhin Fahrscheine nur zu 5 Stück verkauft. Und das, obwohl er bei Vertragsabschluss auf diese Praxis, die Handlingfehler hintanhält und so zumindest ein Nullsummenspiel garantiert, im Beisein zweier Wiener-Linien-Repräsentanten hingewiesen hat.

"Man droht mir nicht - und schon gar nicht mit einem Serviceartikel, der mehr Aufwand als Ertrag bedeutet", konterte Frank und kündigte seinerseits den Wiener Linien die Freundschaft auf. In einem Interview mit der Österreichischen Trafikantenzeitung erläutert er, was ihm zu diesem mutigen Schritt bewogen hat, der übrigens - obwohl der Fahrscheinverkauf immer wieder als Frequenzbringer schöngeredet wird - keine nachteiligen Auswirkungen auf den Geschäftsgang zeitigte. Mehr dazu lesen Sie in der Juli-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Walter Read führt sein kleines Geschäft seit mehr als 25 Jahren. In dieser Zeit sperrten deutlich bessere Standorte zu – ihn gibt es immer noch.
Meldungen
22.06.2021

Eigentlich wollte Walter Read Dichter werden, flog als Flugbegleiter um die Welt und tauscht seine Erlebnisse jetzt mit Künstlern und einem urbanen Publikum in seiner Trafik aus.

Statt wie zuvor auf den Tresen blicken die Kunden beim Eingang nun auf die Rückwand mit ihren Produktpräsentationen – das macht Lust auf Impulskäufe.
Meldungen
22.06.2021

Nach 20 Jahren im Familiengeschäft, davon acht Jahren als ihre eigene Chefin, entschloss sich Karin Wrzacek zu einer Neugestaltung ihres Tabakfachgeschäfts.
 

Wenn einmal keine Kunden da sind und es keine Verwaltungsarbeiten zu erledigen gibt, geht ­Robert Cvrkal zum Luftschnappen einen Schritt vor die Türe – ohne Maske.
Meldungen
22.06.2021

Corona macht es Risikogruppen nicht leicht. Renate Cvrkal schickte daher Ehemann Robert in die Trafik. Als gelernter Betriebswirt kennt er sich aus und ist mit dem Geschäft ohnehin seit Langem eng ...

Der Stolz über das neue Geschäft ist dem Wien-Obmann anzusehen. Die großzügige Verkaufsfläche soll nie angeräumt werden, die rollbaren, aber dennoch stabilen Regalinseln lassen sich einfachst umstellen. Derzeit kanalisieren sie den Kundenstrom zum Verkaufspult.
Meldungen
22.06.2021

Das Nordbahnviertel ist ein gerade entstehendes Stadtviertel in Wien, in dem Andreas Schiefer mit einem modern gedachten Geschäft ein spannendes neues Kapitel beginnt.

Obwohl in der Altdtadt von St. Pölten gelegen, befindet die aktuelle Trafik in einem Neubau. Der ­Trafikant wünscht sich aber, ein Geschäft in seiner Heimatgemeinde zu übernehmen.
Meldungen
22.06.2021

Nur wenig kann den St. Pöltner Trafikanten Johannes Steindl erschüttern, so scheint es zumindest. Zielstrebig geht er trotz beträchtlicher körperlicher Einschränkung sein Leben an – und es gelingt ...

Werbung