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Japan will Staatsanteile an JTI verkaufen

13.03.2013

Im Land der aufgehenden Sonne wird zwei Jahre nach Beben, Tsunami und Fukushima-Katastrophe offenbar nach Geld für den schleppend laufenden Wiederaufbau gesucht. Ein Verkauf von Staatsanteilen am weltweit drittgrößten Zigarettenhersteller soll die klammen Kassen füllen. (handelsblatt.com, mh)

Mit dem Kauf von Gallaher wurde JTI auch zum Eigentümer von Austria Tabak. Bald steht ein Drittel des Aktienpakets des japanischen Staats zum Verkauf

Der Mutterkonzern von Camel, Winston & Co hält auf dem Heimatmarkt einen sagenhaften Zweidrittelanteil, weltweit liegt man hinter Philip Morris und British American Tobacco auf Rang drei. 1985 war das Unternehmen privatisiert worden, bis heute hat der japanische Staat seine Beteiligung laufend reduziert, hält jedoch als Noch-Mehrheitseigentümer aktuell 50 Prozent der Anteile. Nach Plänen der Inselregierung soll der Staatsanteil jedoch auf 33,3 Prozent reduziert werden – 16,7 Prozent an JTI oder 333 Millionen Aktien stehen also demnächst zum Verkauf, wie das Finanzministerium in Tokio vermeldet.

 

Der Zeitpunkt des Verkaufs wäre derzeit sehr günstig für den Verkäufer: Nach dem historischen Tiefststand im Rahmen der Börsen- und Finanzkrise von unter 10 Euro im Jahr 2009 klettert der Wert der in Frankfurt notierten Aktie seit 2011 wieder kontinuierlich und lag zwischenzeitlich schon bei 26,69 Euro. Zum Börsenkurs des 13. März 2013 (25,24 Euro) hätten die zur Disposition stehenden Anteile einen Wert von 8,4 Milliarden Euro. Man darf also auf Käufer wie Verkaufspreis pro Aktie gespannt sein.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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