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Keine Trafikakademie, keine Trafikantenausbildung

09.05.2014

Die Organisation der Trafikakademie wurde 2014 erstmals ausgeschrieben. Das Resultat: Bis Herbst 2014 finden keine Ausbildungstermine statt. (mh)

Trinkl sieht das Offert seiner WE falsch bewertet und Schwächen im Ausbildungsplan des KOBV

Nach zwei Jahren der freihändigen Vergabe wurde heuer erstmals (gesetzeskonform) ausgeschrieben. Drei Interessenten ritterten um den Etat: Der bisherige Veranstalter WE, der KOBV sowie das WIFI NÖ. Eine Kommission aus Finanzministerium und Wirtschaftskammer kürte den KOBV im April 2014 zum Sieger.

Einspruch!
Die im Kommissionsentscheid drittgereihte (!) WE berief beim Bundesverwaltungsgericht. Dort liegt nun die Entscheidung über das weitere Vorgehen: Wird der Einspruch abgelehnt, kann der KOBV mit der Arbeit beginnen. Wird ihm stattgegeben, so liegt die Entscheidung einmal mehr bei der Kommission. Wogegen dann erneut berufen werden könnte.
Kritische Stimmen sehen hier einen Interessenskonflikt von WE-Obmann Trinkl mit der Arbeit des Bundesgremialobmannes gleichen Namens ...

Das Werkl steht
Damit ergibt sich eine Situation, in der die gesetzlich vorgeschriebenen Zugangsvoraussetzungen - der Besuch der Trafikakademie sowie die positiv absolvierte Prüfung - auf nicht absehbare Zeit blockiert sind.
Die Monopolverwaltung geht nun einen der Praxis geschuldeten Weg, wie MVG-Chefin Tina Reisenbichler erklärt: "Wir werden, wo möglich, die §31-Leute nicht übergeben. Für ansonsten leer stehende Geschäfte gibt es ein Provisorium: Schafft der Werber die Prüfung später nicht, so müsste er das Geschäft zurückgeben."
Es bleibt die Frage, wie dies angesichts üblicher Ablösesummen rückabgewickelt würde. Und welche Bank auf dieser wackeligen Basis einen Kredit gewährt ...

Die Vollversion dieser Geschichte wird im Mai-Heft der Trafikantenzeitung ab 16. Mai nachzulesen sein.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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