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VCPÖ-Präsident Fischer, BAT-Unternehmenssprecherin Mag. Karin Holdhaus und WK NÖ-Landesgremialobmannstellvertreter Josef Prirschl stellen die neue Postkartenaktion vor

Liebe EU, ES REICHT!

25.02.2013

In der Branche herrscht Einigkeit darüber, dass der Entwurf der EU-Kommission zur neuen Tabakprodukterichtlinie unverhältnismäßig und übertrieben ist. Am Freitag, dem 22. Februar 2013, wurde vor der Trafik Schwarzenbohler im Traisenpark St. Pölten der Startschuss einer gemeinsamen Aktion von VCPÖ und Landesgremien gegen die TPD2 abgefeuert. (mh)

VCPÖ-Präsident Klaus W. Fischer stellte vorab klar, worum es geht: „Es geht uns nicht gegen die EU! Dafür aber gegen eine sich ausbreitende Bevormundungs-Unkultur: Gestern wurden die herkömmlichen Glühbirnen verboten, heute ist die Zigarette dran – was kommt morgen? Im Augenblick zeichnet sich eine Entwicklung ab, die sehr an die Prohibition in den USA der 20er-Jahre erinnert: Das legale Genussmittel Tabak soll auf den Verpackungen vor sich selbst warnen, wird aber nicht verboten. Dazu muss eines deutlich gesagt werden: Tabak ist ein Risikofaktor – das sind Stress, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel aber ebenso. Grundsätzlich ist Tabak aber ein Genussmittel. Und da sollte sich der Bürger frei dafür oder dagegen entscheiden dürfen.“

 

Postkartenaktion Nr. 2

„Die an Kommissionspräsident Barroso adressierten ´We say NO`-Postkarten vom Herbst 2012 wurden in Brüssel sehr wohl wahrgenommen. Die aktuelle Initiative ´Liebe EU, ES REICHT!` ist sozusagen die Folgeaktion auf nationaler Ebene. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass selbst eine Million Unterschriften offenbar leicht ignoriert werden kann. Deshalb gehen diesmal die Karten an die Delegationsleiter von ÖVP und SPÖ im EU-Parlament sowie an Bundeskanzler Werner Faymann.“ erklärt Fischer den geplanten Ablauf.

 

Von NÖ ins ganze Land

Ort und Zeitpunkt der ersten Veranstaltung sind jedenfalls kein Zufall; demnächst wird in Niederösterreich gewählt. Vor diesem Hintergrund folgt der nächste Durchgang in Klagenfurt, weitere Veranstaltungen sind in Salzburg und Tirol geplant. Langfristig soll die Initiative auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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