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Mail- und Faxaktion höchst erfolgreich

27.04.2017

Die Geschlossenheit, mit der die österreichischen Trafikanten dem Aufruf ihrer Landes- und Bundesgremien nachgekommen sind, hat im Finanzministerium Eindruck hinterlassen.

Gut gemacht! Innerhalb von nur drei Tagen wurde das Finanzministerium mit Faxen und Mails geradezu geflutet. Das blieb nicht unbemerkt.

Nach dem letzten - sehr unbefriedigenden - Gespräch im Finanzministerium war sich die Berufsvertretung der Trafikanten einig: So geht´s nicht weiter! In den Verhandlungen wurden gemeinsame Vorschläge von Industrie und Trafikanten eingefordert, dann aber vom Ministerium auf die lange Bank geschoben; die Dringlichkeit einer Änderung bei der Mindesthandelsspanne nimmt aber fast täglich zu.

Anfang dieser Woche kam per Lottomail und über die Fachmedien der Aufruf an die Mitglieder, das Finanzministerium per Fax und/oder E-Mail auf die prekäre Situation der Trafikanten hinzuweisen und dem Bundesgremium für die Verhandlungsrunde am 26. April den Rücken zu stärken. Diese Aktion zeigte ganz offensichtlich Wirkung - das ministerielle Fax quoll in den drei Tagen der Aktion regelrecht über. Das Resultat: Ein Gespräch in sehr konstruktiver Atmosphäre, in dem die Weichen für eine zufriedenstellende Lösung gestellt wurden. Weitere Detailgespräche folgen; eine Umsetzung für den Sommer wurde in Aussicht gestellt.

Die im Vergleich zu anderen Berufsgruppen gar nicht so zahlreichen Trafikanten haben damit ein großes Ausrufezeichen gesetzt - danke an alle, die so engagiert mitgemacht haben! Das Erstaunen im Finanzministerium über Umfang und Kurzfristigkeit der Aktion beruht wohl auch auf einer groben Unterschätzung des Engagements und der Aktivierbarkeit der österreichischen Trafikanten. Sowohl die Anliegen, als auch der Berufsstand selbst werden nun wohl auch im Finanzministerium ernster genommen als zuvor. Und damit ist schon einmal viel erreicht. 

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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