Direkt zum Inhalt
Noch haben die Fälscher einiges falsch gemacht: Grünton und Schrift stimmen nicht. Das lässt sich aber rasch beheben ...

Markenneutrale Packungen werden nun auch gefälscht

24.02.2015

Es passiert mit Ansage: Schon vor der Einführung von plain packaging in Australien hatten die Hersteller vor der leichten Fälschbarkeit der grauslichen Schockpackungen gewarnt.

British American Tobacco Australia, kurz BATA, tätigt jährlich rund 3.000 Testkäufe. Nach dem Hinweis eines Händlers stolperte man sowohl in Sydney, als auch in Wollongong erstmals über gefälschte plain packages. Noch waren diese verhältnismäßig leicht zu erkennen: „Das Olivgrün war dunkler, Schriftart und –größe stimmten nicht. Dazu enthielt die Packung 20 Stück, die betroffene Marke wird aber nur als 25-Stück-Packung angeboten.“ erklärt BATA-Sprecher Scott McIntyre. „Entgegen dem Aufdruck ´Made in England` stammen die Fälschungen vermutlich aus China und waren handgemacht – nicht ungewöhnlich für die meist kleinen Untergrund-Fabriken. Aufgrund der Menge dieser ersten Aufgriffe gehen wir von einem Versuchsballon der Fälscher aus, mit dem sie testen, ob der Markt inzwischen auch gefälschte plain packs akzeptiert.“

Lächerliches Risiko
Die Schwarzmarkt-Packungen wurden für 10-12 australische Dollar angeboten – die echte und versteuerte Markenware kostet 25-30 $. Kein Wunder, dass der Schmuggel ungebremst wächst, wie McIntyre betont: „Seit der Einführung von plain packaging ist der Marktanteil von Schmuggelware und Fälschungen um 25 Prozent gewachsen und liegt nun bei 14,3 Prozent. Damit verliert die australische Regierung jedes Jahr 1,1 Milliarden Dollar. Da verwundert es schon, dass das Gesetz zwar Strafen von bis zu 300.000 Dollar für Händler vorsieht, die beim Verkauf von Schmuggelware erwischt werden – und es auf der anderen Seite noch keine einzige Anzeige gibt.“

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Produkte
20.02.2018

Seit 22. Jänner dieses Jahres ist eine Neuheit auf unserem Markt: der Winston Volumentabak in den Sorten Classic und Blue.

Der staatliche britische Gesundheitsdienst will die E-Zigarette als Alternative zum Rauchen fördern.
Meldungen
20.02.2018

Einmal mehr beweist eine Studie die minimalen Risiken von E-Zigaretten – diese werden in der öffentlichen Meinung überbewertet.

Bis Mai 2018 sollen gute Rahmenverträge mit Kaffeeanbietern für die Trafikanten abgeschlossen und das Heissgetränk freigegeben sein.
Meldungen
20.02.2018

Das Thema geistert schon länger durch die Branche. Nun haben MVG und WKO die Marschrichtung für die baldige Umsetzung im Detail dargelegt.

"Derzeit werden zahlreichen Produkte frei verkauft, die per Definition in die Trafiken gehören."
Meldungen
20.02.2018

Bundesgremialobmann Josef Prirschl  mit einem Ausblick auf die wichtigsten Themen 2018. 

Meldungen
20.02.2018

E-Zigaretten gibt es schon länger, Lutschsäckchen seit Kurzem. Doch welche Rolle spielen diese Produktgruppen?

Werbung