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Was lässt Raucher zur E-Zigarette greifen? Und welche Faktoren sind ihnen dann wichtig?

Marktumfrage E-Zigaretten

18.01.2016

Der junge E-Zigaretten-Anbieter Von Erl hat gemeinsam mit der Uni Innsbruck 541 Dampfer und Raucher nach ihren Gründen für den Umstieg sowie ihren Prioritäten befragt.

Kaufkriterien: "Qualität" führt mit weitem Abstand, "elegantes Design" und "viel Dampf" sind fast gleichauf.

2015 war für Von Erl ein gutes Jahr: Die Tiroler erreichten in ihrer ersten vollen Saison ein Marktvolumen von 2,5 Mio. Euro und durften sich auch über eine positive Entwicklung auf internationalen Märkten wie Kanada, den USA oder Malaysia sowie eine inländische Markenbekanntheit von 39 Prozent freuen. Zeit also, sich bei Kunden und potenziellen Verwendern nach deren Motivation zu informieren.

Die Studie

Die 541 Befragten konnten auch mehrfache Antworten geben, weshalb die Summe der Antworten jeweils über 100 Prozent liegt.

Eine mittlerweile stattliche Zahl von 63,03 Prozent sieht E-Zigaretten als vollwertige Alternative zu klassischen Tabakwaren. Bei den Gründen für den Umstieg führt klar die Rauchentwöhnung mit 66,73 Prozent – fast die Hälfte aller Teilnehmer (48,43%) schätzt jedoch die aufgrund des breiten Liquid-Angebots mögliche Geschmacksvielfalt. Für 41,96 Prozent sind die finanziellen Vorteile des Dampfens ausschlaggebend.

Kaufkriterien

Eine hohe Qualität steht bei fast drei Viertel im Vordergrund: 73,2 Prozent sehen diese als wichtigstes Auswahlkriterium. Da darf die E-Zigarette bei entsprechend hoher Qualität auch mehr als 70 Euro kosten. Fast auf gleicher Höhe finden sich die nächsten wichtigen Entscheidungshilfen „elegantes Design“ (36,97%) und „viel Dampf“ (35,3%).

Fazit

Das starke Qualitätsbewusstsein bei Hardware und Liquids zeigt, dass eine reine Preisorientierung weniger als die Hälfte aller Dampfer leitet. Der Zielgruppe ist offenbar klar, dass man auch in diesem Sektor das bekommt, was man bezahlt – Geiz ist also spätestens unter Qualitätsgesichtspunkten gar nicht geil.

 

Die detaillierte Studie finden Sie in der Trafikantenzeitung 02/2016 ab 19. Februar.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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