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Die Ausführungen zur E-Zigarette stießen beim Auditorium auf viel Interesse.

Meinungsbildung für das Dampfen

21.04.2015

Gut informierte Journalisten glauben den Politikern - hoffentlich - nicht mehr jede Pauschalaussage. Dafür wurde heute anlässlich der Pressekonferenz von E-Zigaretten-Anbeiter Von Erl ein guter Grundstein gelegt.

Speziell die Raucher nutzten die Gelegenheit zum Ausprobieren ...
... und kosteten sich durch das Angebot.

Unter den zahlreichen Zuhörern finden sich schon erste Dampfer, die Mehrheit ist aber offenbar für Informationen dankbar - und wird nicht enttäuscht. Von Erl-Geschäftsführer Günter Höfert fängt mit den Basics an: "An Stelle einer Verbrennung werden in der E-Zigarette nur rund 260°C erzeugt, die ´Asphaltierung` der Lunge entfällt also vollständig. Dazu gibt es keinen Passivrauch."

Harmloser Genuss
Bernd M. Rode, Universitätsprofessor für anorganische und theoretische Chemie an der Uni Innsbruck, selbst nach 50 Jahren mit zwei Päckchen täglich erfolgreicher Umsteiger auf E-Zigarette, informiert weiter: „Vergleicht man das Gesundheitsrisiko von Tabak- und E-Zigaretten, so ist letztere nach übereinstimmender Aussage vieler Wissenschaftler um den Faktor 100 bis 1.000 gesünder. Das verwundert nicht: Propylenglykol und Glyzerin, die Basisstoffe der Liquids, sind ja auch die Trägersubstanzen in Asthmasprays. Und das Nikotin ist grundsätzlich mit Koffein vergleichbar.
Sieht man sich die Fakten an, so ist jede Überregulierung der Dampfens sinnlos – in Wahrheit sollte der Umstieg auf die E-Zigarette sogar gefördert werden!“ wünscht sich der Professor dringend eine Versachlichung der Diskussion statt künftiger Dampfverbote in der Gastronomie.

Neugierde geweckt
Angesichts Höfert´s Erklärungen zu seinen Produkten sowie den von Bode entwickelten und in Deutschland hergestellten Liquids lässt sich im Anschluss kaum ein Journalist eine Beratung sowie das Ausprobieren der verschiedenen Geschmacksrichtungen entgehen.
Mit dieser Kombination aus Information und Interesse ist zumindest ein Grundstein für eine objektivere Berichterstattung zu diesem Thema in den Publikumsmedien gelegt. Und das ist allemal eine gute Nachricht.

Link: www.vonerl.com

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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