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Moderat statt massiv an der Tabaksteuerschraube drehen…

26.04.2010

Sollte der Finanzminister mit einer höheren Steuer Zigaretten massiv verteuern, dann würde das den Zigarettenschmuggel anheizen, erwartet Hagen von Wedel, JTI/Austria Tabak General-Manager für Österreich: „Nur eine Tabaksteuererhöhung mit Augenmaß führt zu optimierten Einnahmen – eine solche in großen Sprüngen führt unweigerlich ins Einnahmenabseits, wofür es viele Beispiele gibt.

Hagen von Wedel, JTI/Austria Tabak General-Manager für Österreich

Derzeit sind 17 Prozent der in Österreich gerauchten Zigaretten Schmuggeltschik – zumeist aufgrund der in Umlauf befindlichen Fälschungen in des Wortes wahrstem abfälligen Sinn.

Würde das Finanzministerium die Tabaksteuer in großen Sprüngen erhöhen, sodaß eine Packung zwischen 70 Cent und 1 Euro mehr kostet, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) als Beitrag zur Budgetsanierung gebetsmühlenartig fordert, würde der Anteil der nicht in Österreich versteuerten Zigaretten auf 30 Prozent steigen, warnt Wedel und bezeichnet dieses Horrorszenario von 3 Milliarden Stück weniger Zigarettenverkauf, was dem Absatz von 1.700 Trafiken entspräche, als „nur eine vorsichtige Schätzung.“

Deshalb sei der einzig richtige Weg, die Steuern „mit Augenmaß“ zu erhöhen: „Wenn schon teurer, dann höchstens um 10 bis 20 Cent pro Packung.“. Mehr dazu lesen Sie in der April-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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