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Alljährlich bestätigt die österr. Post ihrem Partner Moosmayr den CO2-neutralen Paketversand.

Nachhaltig für Generationen

22.06.2015

Ein Familienbetrieb ist oft das beste Beispiel für langfristiges Planen und Handeln – wie hier im Fall Moosmayr.

Seit den Anfängen mit kleiner Trafik und regionalem Tabakverlag hat das Unternehmen einen weiten Weg zurückgelegt.

Beim Thema „Nachhaltigkeit“ gelten die ersten Gedanken meist Dingen wie Umweltschutz, Müllmanagement und Energiesparen. Im Fall von Unternehmen kommt noch ein weiterer Parameter dazu: dass die Firma langfristig existiert. Hier kommt inhabergeführten Familienbetrieben eine Sonderstellung zu - als Primärziel soll ein möglichst gesunder Betrieb an die nächste Generation übergeben werden können.

Kontinuität & Mut zum kalkulierten Risiko
Schon seit 1916 funktioniert dies hervorragend: Aus einer Trafik mit Tabakverlag wurde ein gesunder Großhandels-Mittelständler. Allerdings nicht ohne Einschnitte und schwierige Zeiten wie dem Verlust des Verlags nach Ende des Großhandelsmonopols, erzählt Susanne Moosmayr: „Hätten wir damals nicht schon den Großhandel mit Raucherbedarfsartikeln gehabt, hätten wir nicht überlebt. Auf der anderen Seite hat die gleichzeitige Chance meinen Vater motiviert, selbst Tabakwaren zu importieren. Ohne diese Entscheidung wären wir heute nicht dort, wo wir sind.“ Auch der Beginn des Vertriebs für BAT war riskant: „Wir brauchten einen neuen Firmenstandort, 40 neue Mitarbeiter und eine moderne Kommissionierungsanlage – quasi von einem Tag auf den nächsten. Doch das Risiko hat sich ausgezahlt, und heute dürfen wir uns über eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit BAT freuen.“, blickt Susanne Moosmayr zurück.

Beiderseitige Personaltreue
Die Personalfluktuation liegt weit unter dem Durchschnitt. Susanne Moosmayr erklärt, warum: „Wir bauen auf Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung und versuchen diese mit menschenfreundlichen Arbeitszeiten, einem guten Betriebsklima und persönlichem Kontakt zu Vorgesetzten und Geschäftsführung an uns zu binden. Für die 105 Moosmayr-Mitarbeiter gibt es einen großen Raum mit Terrasse, die im Sommer gern genutzt wird, sowie weitere kleinere Aufenthaltsräume.
Dazu bilden wir seit über 20 Jahren Lehrlinge der Berufe Büro- und Großhandelskaufmann/-frau aus. Das sind bestens ausgebildete Mitarbeiter mit großem unternehmensspezifischem Wissen! Es freut uns, dass bisher alle Lehrlinge nach dem Ende der Lehrzeit bei uns geblieben sind und wir noch nie einen ehemaligen Lehrling kündigen mussten.“

Gelebter Umweltschutz
Beim Bau 2006 wurde das Gebäude generalsaniert und mit neuen Fenstern sowie einer zeitgemäßen Isolierung ausgestattet, die 2008 auch der Zubau erhalten hat. Das spart gleichzeitig Heizkosten und entlastet die Umwelt – Nachhaltigkeit, die Investitionen erfordert, aber langfristig Geld spart.
Auch Müll ist trotz 12.000 Paketen wöchentlich kein Thema: „Kartonagen werden überwiegend wiederverwendet. Nur wenn ein Karton zu sperrig oder zu dünnwandig ist, können wir ihn nicht für den Versand verwenden. Und als Polstermaterial nehmen wir Altpapier der Zeitungsverlage statt teuren, neu produzierten Materials.“
Selbst bei Details wird auf Nachhaltigkeit geachtet – die gekühlten Getränke im Automaten kommen in Glasflaschen von einem regionalen Anbieter.

Den vollständigen Artikel finden Sie ab 26. Juni in der aktuellen Druckausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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