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Neue Bezahlsysteme für Automaten

20.09.2016

Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen macht auch vor dem Zigarettenautomaten nicht Halt. Wir stellen zwei Neuentwicklungen der großen Automatenanbieter vor.

Blue Code: App öffnen, Automat suchen und verbinden, Produkt auswählen und Zahlung bestätigen - fertig.
NFC: Produkt am Automaten auswählen, Karte zum Bezahlfeld halten - fertig. So soll der Zigarettenkauf ablaufen, sobald auch die Alterskontrolle über NFC möglich ist. Derzeit muss die Karte dafür noch eingesteckt werden.

Auf der Messe in Salzburg wurden zwei Neuerungen für den Automatenbereich präsentiert. Der Grund: Quick wird ab 2017 nicht mehr als Bezahlfunktion zur Verfügung stehen. Die Funktion der Altersverifizierung – die nur dasselbe Modul nutzt – bleibt aber erhalten. 

Zahlen per Smartphone

Unter dem Namen „Blue Code“ wird von tobaccoland eine österreichische Entwicklung vorgestellt. Vor dem Automaten wird die Blue-Code-App am Smartphone aufgerufen und auf „verbinden“ gedrückt. Daraufhin zeigt das Display des Smartphones nicht nur den Automaten an, sondern bildet die im Gerät verfügbaren Marken auch optisch ab. Nach Auswahl einer Marke und dem Drücken des Bezahlknopfes fällt das gewünschte Packerl in den Ausgabeschacht. Die App funktioniert auf iPhones ebenso wie auf Geräten mit Android oder anderen Betriebssystemen. Auch für das Blue­tooth-Modul des Automaten ist keinerlei bauliche Veränderung erforderlich. 

Berührungslos bezahlen

Unterkofler (nun UKO Technik) präsentiert NFC. Die NFC-Funktion steht mittlerweile nicht nur mit Bankomat- und Kreditkarten, sondern auch auf vielen Smart­phones zur Verfügung. Derzeit muss die Karte zur Altersverifizierung aber noch eingesteckt werden, erst in einem nächsten Schritt soll auch der Jugendschutz über NFC sichergestellt werden. Unterkofler ist derzeit im Gespräch, wer die Altersauskunft zum Kontoinhaber erteilt: die jeweilige Bank oder Kartenanbieter Maestro. Mit Anfang 2017 soll diese Frage geklärt sein. Dann werden auch NFC-Module verfügbar sein, welche in ihrem Format dem Gehäuseausschnitt der bisherigen Quick-Reader entsprechen – das alte Lesegerät kann ganz einfach durch das neue NFC-Modul ersetzt werden. Die Kommunikation von NFC läuft über die im Automaten installierte Uko-Teleme­trie und deren Internetverbindung. 

 

Den vollständigen Artikel finden Sie ab 23. September in der Druckausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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