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„Offene Fragen, aber keine Probleme”

24.03.2013

„Es gibt Detailfragen, die noch mit der Industrie geklärt werden müssen”, räumt BGO Trinkl ein. „Die Abrechnung ist aber in Ordnung.” (mh)

Trafikanten-BGO KommR Peter Trinkl

Wie sieht es aus Ihrer Sicht in der Trafikakademie aus?

Das erste Jahr ist abgerechnet, und für 2013 sieht es auch nicht schlecht aus. Die Kündigungen von Imperial und BAT (Anm.: BAT hat nach eigenen Angaben nur das Budget auf Eis gelegt) waren nicht fristgerecht – das wird gerade rechtlich geprüft.

Wie wollen Sie auf die gesunkenen Einnahmen von Industrieseite reagieren?

Im Zweifelsfall werden wir die Beiträge der Akademieabsolventen anheben müssen.

Vonseiten der Sponsoren wurde vielfach Kritik an der oberflächlichen und schwer nachvollziehbaren Abrechnung laut.

Grundsätzlich gibt es eine Abrechnung; speziell im Bereich der kalkulatorischen Kosten sind aber noch Detailfragen zu klären. Honorare und andere Posten wurden als Summen, nicht in Einzelbeträgen deklariert. Das ist üblich. Und Einzelposten werde ich nie schriftlich aus der Hand geben.

Wie groß ist nun wirklich das Gesamtbudget der Akademie?

Rund 380.000 Euro, wovon Kosten in der Größenordnung von knapp 190.000 Euro abzuziehen sind. Rückstellungen machen noch einmal gut 130.000 aus, es bleibt also ein Rest von grob 60.000 Euro aus dem Jahr 2012.

Für welche Bereiche wurden diese Rückstellungen gebildet?

Die Rückstellungen betreffen den zweiten Seminarteil sowie den 500-Euro-Gutschein.

Was passiert mit dem Restbetrag aus dem Jahr 2012? Wird dieser von den Industrie- oder Teilnehmerbeiträgen abgezogen?

Nein, der Rest bleibt als Polster erhalten. Schließlich müssen wir geplante Termine ja auch mit weniger Teilnehmern durchführen. Und da sind die Kosten dann pro Akademiebesucher gerechnet höher. Es würde mich angesichts des Sterbehilfe-Fonds nicht wundern, würde die Zahl der Neotrafikanten sinken.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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