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Pfeifen-Artefakte

03.05.2008

D ie ersten Seine ersten Pfeifenerfahrungen hat Jan Klou?cek im einschlägigen Prager Fachgeschäft "Baker Street" erworben. Die Faszination, was man aus dem "Stoff" aus dem die Pfeifen sind, dem Bruyére, machen kann, ließ ihn das Pfeifenhandwerk direkt an dessen Wiege, in der französischen Stadt Saint-Claude, erlernen und die französischen Tradition der Pfeifenproduktion nach Tschechien importieren. Und zwar in seine Werkstatt nach Kostelec nad ?Cernými lesy mit ebenfalls einer Pfeifengeschichte, wurden doch dort im 19. Jahrhundert Ton- und Keramikpfeifen produziert.
Seine ersten Gehversuche als Pfeifenmacher nutzte Jan Klou?cek dazu, die nötige Handwerkssicherheit zu gewinnen. Als er sich diese mit der Produktion von zunächst überwiegend standardmäßigen Pfeifen erworben hatte, ging er daran, sich in seinen Design-Stücken zu verwirklichen. Bei deren Formgebung holt er sich seine Inspirationen von der Architektur, der Natur und der Technik. Und diese Einflüsse versucht er in Einklang mit dem Maserungsverlauf der Bruyéreholzkanteln zu bringen und das
alles ohne
Ausnahme in Handarbeit. Die Resultate werden dann einer seiner Kollektionen zugeordnet, die da sind:
Classic: Mit den Classic-Pfeifen nimmt Jan Klou?cek Rücksicht auf den Geschmack von traditionell eingestellten Pfeifenrauchern. Den Pfeifen dieser Modellreihe liegen die klassischen Formen und traditionellen Linien zugrunde. Um Meisterstücke zu schaffen, wird der Zuschnittauswahl höchste Beachtung geschenkt, damit die Linienführung der Maserung dem Design folgt.
Inspiration: Die Inspiration-Pfeifen repräsentieren am besten die Marke JanPipes: "Sie vertreten meine Ansicht über die Pfeifenproduktion. Mittels der verschiedenartigen Formen suche ich nach der idealsten Harmonie zwischen den ausdrucksvollen Grundlinien, den fein ausgeführten Details und der fehlerlosen Funktionalität", kommentiert Jan Klou?cek diese Modellkollektion. Die einzelnen Formen werden in einer sehr beschränkten Zahl produziert, wobei dank der manuellen Verarbeitung die einzelnen Stücke zumeist Modifikationen des Grundmodells sind. "Mein Ziel ist es nicht, die Modellformen präzise zu wiederholen, sondern die ihnen zugrunde liegende Architektur weiter zu entwickeln. Und die größte Freude für mich ist und bleibt, wenn eine der von mir produzierten Pfeife ihrem späteren Besitzer das Aha-Erlebnis beschert und sich darüber hinaus auch als Handschmeichler erweist."
Extraordinaire: Unter diese Modellbezeichnung werden individuell entworfene Pfeifen der nomen est omen höchsten Kategorie sowohl hinsichtlich der Materialqualität wie auch der Formgebung eingereiht. Jan Klou?cek: "Diese Pfeifen kombinieren ein Maximum an Ästhetik mit einem Maximum an Rauchgenuß. Bei ihrer Produktion fühle ich keine anderen Beschränkungen, außer der Rücksichtnahme auf die Bruyérequalität, die Maserung und die Größe des Zuschnitts. Jede dieser Pfeifen ist ein Originalartefakt, wobei deren Reproduzierbarkeit beinahe ausgeschlossen ist. Die Gesamtzahl der von mir gefertigten Pfeifen der Extraordinaire-Reihe liegt in der Großenordnung einiger Einzelstücken pro Jahr."
Crazy: Diese Kollektion von manuell geformten Pfeifen umfaßt Modelle aus dem eher extravaganten Spektrum der Pfeifenproduktion von an Klou?cek, geboren aus dem Reagieren auf die mitunter sehr unorthodoxen Designideen seiner Freunde. Um sich für die Eindrücklichkeit und das Anderssein dieser Pfeifen zu begeistern, bedarf es einer gewissen Großzügigkeit der Betrachtungsweise und jener Portion Humor, den Jan Klou?cek ihrer Formgebund im kreativen Prozeß zugrunde legt.
Gaudí Dreams: Vor einiger Zeit hat Jan Klou?cek die Clubpfeifen zum 25. Gründungsjubiläum von "Barcelona pipa club" gefertigt. Bei Gesprächen über die Pfeife kam die Rede auch auf Antonio Gaudí y Cornet, einen Architekten, der als herausragender Vertreter der sogenannten Modernisme gilt, wie die katalanische Spielart des Jugendstils gerne bezeichnet wird. Damit war der Anstoß für die Idee geboren, eine Pfeifenkollektion als Ehrung für dessen großartiges Schaffer zu entwerfen. Dabei galt es, jene typischen Details von Gaudís Bauten aufzuspüren, die dem Ganzen seinen Charakter geben, und diese in die Formgebung der Pfeife als neues Ganzes einfließen zu lassen
Aber Jan Klou?cek ist nicht nur Pfeifenkünstler, sondern auch Lehrmeister für jene, die es ihm gleich tun und sich einmal an einem Bruyéreholzkantel versuchen wollen, um diesem die Form jener Pfeife zu geben, die sie schon immer gerne in ihre Sammlung eingereiht hätten. Dazu veranstaltet der tschechische Pfeifenkünstler Workshops, die den Teilnehmern Material- und Handwerkskenntnisse im Umgang mit dem Bruyére sowie die funktionalen Erfordernisse für das Anlegen einer Pfeifen-Grundarchitektur vermitteln sollen.
Kontakt:

Netus, GmbH JanPipes
Jevanská 1024, Kostelec nad
?Cernými lesy
Tel.: +420 321 697 142
Fax: +420 321 698 006
E-Mail: clientele@janpipes.cz

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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Jacek Olczak ist gebürtiger Pole, Wirtschaftswissenschaftler und seit 2003 für Philip Morris tätig. Von 2006 bis 2009 war er Managing Director PMG, von 2009–2012 Präsident der EU-Region. 2012–2017 war er CFO; in dieser Zeit hat er auch den Iqos-Launch in Japan mitbegleitet. Vor der Übernahme des Chefpostens Anfang Mai 2021 war er zwei Jahre lang Chief Operating Officer des Konzerns.
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