Direkt zum Inhalt

Pfeifen-künstler ohneKompromißbereitschaft

04.05.2008

S eine Liebe zum Holz, zur Pfeife und zur Handarbeit fließt in jedes einzelne Stück Bruyéreholz ein, das er den klassischen Vorbildern folgend, oder seiner Phantasie freien Lauf lassend zu einer Pfeife formt. Ursprünglich Mitte der siebziger Jahre tat Claudio Cavicchi, ein gelernte Landwirt, solches nur, um den eigenen Bedarf und den seiner Freunde zu decken erst später wurden daraus Beruf und Berufung.
Der Nachfrage folgend, fertigte Cavicchi zunächst vor allem sogenannte "Giants", sehr große Pfeifen. Alsbald allerdings und obwohl er damit im eigenen Land gegen prominente Konkurrenz antrat, versuchte er sich im Freehandsegment und variierte klassische Formen. Daß diesem neuen Schaffensstil der Erfolg nicht versagt blieb, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß der Bolognese keine Kompromißbereitschaft zeigte weder bei der Auswahl des Holzes, noch bei dessen Verarbeitung. An Stücken, die plötzlich im Zuge der Bearbeitung einen Makel offenbaren, wurde und wird nichts getrickst. Gnadenlos gegenüber sich selbst überantwortet er sie dem Abfalleimer.
Die Durststrecke, als sich sein Großhandelspartner aus gesundheitlichen Gründen vom Geschäfts- ins Privatleben zurückzog und Cavicchi nur einigen Händlern, die ihm freundschaftlich zugetan waren, seine Modelle zum Verkauf anbieten konnte, überwand und überstand er durch die Rückbesinnung auf seine ursprüngliche Profession: die Landwirtschaft.
Aber sein Hang
zum Perfektionismus sprach sich herum und trug schließlich Früchte. Heute wird sein Name nicht nur in einem Atemzug mit den großen Pfeifenkünstlerkollegen genannt, sondern verlassen auch jährlich rund 1.000 Handschmeichler mit dem für seine Pfeifen typischen Markenzeichen, einem ineinander verschränkten braunen und weißen Punkt auf dem Acrylmundstück, seine Werkstatt, wobei der Kunde zwischen Modellen mit glatter oder (teil)rustizierter Oberfläche wählen kann handmade vom oberen Pfeifenkopfrand bis hin zum Mundstückende.
Kontakt

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Die Camel Dark Blue gibt es ab November als KingSize oder 100s.
Produkte
12.10.2020

Die neue Camel Dark Blue passt in der Stärke genau zwischen die kräftige Yellow und die mildere Blue.

Derartig „hübsche“ Einheitspackungen wandern seit Monatsbeginn auch in Holland über den  Verkaufstresen.
Meldungen
12.10.2020

Seit 1. Oktober zählen die Niederlande zu jenen EU-Ländern, welche die Einheitspackungen für Zigaretten verpflichtend einführen.

Chemische Untersuchungsämter in Deutschland nahmen zahlreiche Hanfliquids genau unter die Lupe.
Meldungen
12.10.2020

Nach den US-Todesfällen unter Dampfern testete das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Liquids auf dem deutschen Markt auf die in den USA gefundenen gefährlichen Substanzen.

Natürliches Hanföl – gar in Bio-Qualität – ist pfui, die gleiche, synthetisch hergestellte Substanz für die EU aber in Ordnung? Das verstehe, wer will ...
Meldungen
12.10.2020

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet scheint die Bürokratie in Brüssel sämtliche natürlichen Cannabinoid-Produkte abwürgen zu wollen.

Monopolchef Hannes Hofer mit dem druckfrischen Tätigkeitsbericht der MVG für das Jahr 2019, der diesmal in völlig veränderter Machart veröffentlicht wurde.
Meldungen
12.10.2020

... meint MVG-Chef Hannes Hofer im Gespräch mit der Trafikantenzeitung.

Werbung