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Philip Morris bekommt einen billigen "Zwilling"

03.10.2014

PMI bedient das unterste Preissegment mit einer Marke, die bislang eisern im Premiumsegment verankert war. (mh)

Vier Sorten für 4,10 Euro

Die für den Konzern namensgebende Marke stand bislang neben Marlboro - auch preislich. Mit 20. Oktober erreicht ein international schon eingeführter "Seitenstrang" als "Mister Philip Morris" auch unseren Markt: Eine American-Blend-Zigarette um 4,10 Euro.

Neue Raucher oder Umverteilung nach unten?
Angesichts der Tatsache, dass "Mister" nicht als Packungsaufschrift aufscheint, stellt sich die Frage, ob mit diesem Schritt neue Kunden im Billigsegment geworben oder lediglich jene Raucher, die bislang brav 4,90 für ihre PM-Packung gezahlt haben, um rund 20 Prozent oder 80 cent billiger bedient werden? "Wir zielen auf Neukunden in diesem Preissegment, versuchen aber, die bisherigen Supreme-Raucher im Hochpreissegment zu halten." erklärt PMI-Spokesman Pinter dazu.
Offiziell bleibt die Philip Morris Supreme auf dem Markt, wird aber mit 20. Oktober bei 4,70 Euro platziert, um sie "Ende November in die Marlboro Silver zu integrieren", wie es von PMI heisst. Die Philip Morris One um 4,90 sowie die Philip Morris Supreme Long Size um 5,10 bleiben vorerst unverändert, werden aber gegen Jahresende vom Markt verschwinden.

Die PMI-Argumentation
"Das Niedrigpreis-Segment von Zigaretten um 4,20 Euro oder weniger macht bereits 60 Prozent des österreichischen Marktes aus. In der Preisklasse um 4,10 Euro bedient sich bereits jeder 5. heimische Raucher. Der Marktanteil von Philip Morris in diesem Segment beträgt mit der Marke L&M bislang aber nur 5 Prozent." lautet die offizielle Begründung aus dem Hause Philip Morris Austria.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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