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Der Marlboro-Mutterkonzern setzt zunehmend auf den Markt risikoreduzierter Produkte. Eine Einstellung der erfolgreichen Zigarettenmarken ist dennoch nicht sooo bald zu erwarten ...

Philip Morris mit erfolgreichem Jahr 2016

21.03.2017

Preisanhebungen und risikoreduzierte Produkte kompensieren die Rückgänge im Bereich der traditionellen Tabakzigarette.

Der Konzern Philip Morris International hat seine Zahlen für 2016 vorgelegt: Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 75 Mrd. US-Dollar (70,5 Mrd. Euro) zu, obwohl im gleichen Zeitraum der Zigarettenabsatz um 4,1 Prozent auf 813 Mrd. Stück nachgab. Dass sich dennoch ein Plus ausgeht führt das Unternehmen auf die starke Performance risikoreduzierter Produkte, "vor allem HeatSticks und iQos-Geräte", zurück - die Stäbchen legten von 396 Millionen auf 7,4 Milliarden Stück zu.

iQos ist bereits auf einigen Märkten vertreten und soll im Laufe dieses Jahres in rund 20 Ländern der EU eingeführt werden. Derzeit hat man zwei Probleme damit: Ebenso wie heat-not-burn-Geräte anderer Hersteller passt iQos in keine der bisherigen Produktkategorien. Als zweiter Punkt ist auch die tabaksteuerliche Einstufung völlig offen: Je nach Kategorisierung der HeatSticks in den nationalen Tabaksteuerregelungen kann die Einführung derartiger Produkte ökonomisch sinnvoll oder völlig unsinnig sein. Nach dieser Abklärung ist zusätzlich die 6-monatige Wartefrist ab Meldung an die Behörden einzuhalten. Selbst bei baldiger Umsetzung eines diesbezüglich freundlichen Tabaksteuermodells wird das für 2017 also schon jetzt reichlich knapp ...

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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