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Raucher/Nichtraucher:

18.05.2010

An dem, was die Medien sonst der Politik sehr oft vorwerfen, haben sie sich in einer Causa selbst festgebissen: der Negierung des Volkswillens.

• Nur 19 Prozent für ein totales Rauchverbot

• 59 Prozent für Prolongierung des österreichischen Weges

• 70 Prozent für getrennte Nichtraucher-/Raucherbereiche

Obwohl laut einer IFES-Umfrage nur 19 Prozent der p.t. Österreicherinnen und Österreicher für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie plädieren, ist der seit 2006 durch das Tabakwerbeverbot von den Zigaretteninserateneinnahmen abgekoppelten Boulvardpresse das auf ein verträgliches Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern setzende Tabakgesetz nach wie vor ein Dorn im Schlagzeilenauge, dessen Druckerschwärzetriefen allerdings auch noch von jenen genährt wird, die eigentlich die Branchensolidarität über die Neidgenossenschaft stellen sollten. Nämlich den Gastronomen selbst, die sich mit den Gästeströmewanderungen vom Nichtraucher- zum Raucherlokal oder zum sowohl Blaue-Dunst-Abstinenz wie Tabakgenuß zulassenden Betrieb – und natürlich auch in umgekehrter Richtung – noch immer nicht so richtig zu arrangieren wissen und deshalb für ein Gleichscheren über den Kamm eines gesetzlich verordneten totalen Rauchverbots votieren.

Nicht zuletzt unter Berufung auf die sonst wegen ihrer Zentralregelungsintentionen eher im Kreuzfeuer der Kritik stehende Europäische Gemeinschaft und deren Totale-Rauchverbot-Drohgebärden im Schulterschluß mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die manche Gaststättenbetreiber zaudern und zögern lassen, in eine Abtrennung des Raucherbereichs zum Nichtrauchersektor zu investieren. Um den Miesmachern der gültigen
Nichtraucherschutzregelung den Tintenfaden abzuschneiden, wäre die Branche gut beraten, die gesetzlichen Auflagen termingetreu zu erfüllen statt eine Verschärfung herbeischreiben zu helfen. Das läge sowohl im Sinne der Raucher/Nichtraucher wie auch der Gastronomie und letztlich auch des Tabakwareneinzelhandels. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema finden Sie in der Mai-Ausgabe der Österreichischen Trafikantenzeitung.

 

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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