Direkt zum Inhalt
Tobaccoland, BAT und andere hatten sich gerne von den Besuchern, aber auch Ausstellern besuchte große Raucherlounges im Außenbereich geleistet. Dank des „kooperierenden“ Wetters konnten diese nicht eben billigen Bereiche auch im Verlauf der gesamten Messe benutzt werden.

Rückblick auf die "Feuer & Rauch" 2019

19.09.2019

Bei strahlendem Spätsommerwetter ging im Salzburger Messezentrum die heurige Tabakfachmesse über die Bühne.

Parallel zur Creativ und der Trachtenmesse Tracht & Country fand von 30. August bis 1. September einmal mehr die Tabakfachmesse „Feuer & Rauch“ auf dem Gelände der Reed Messe Salzbug statt. Tugenden der Vorjahre, wie der freie Eintritt für die Besucher sowie direkt vor dem Eingang liegende Parkmöglichkeiten, hatte Reed dankenswerterweise übernommen.

Rückkehrer & Neoaussteller

Prominentester Rückkehrer als Aussteller war klar tobaccoland: Auf großer Fläche wurde den zahlreichen Partnerfirmen die Möglichkeit zu einem Messeauftritt geboten, dazu hatte man die mit Abstand größte Raucherlounge. Zu den neuen Ausstellern zählten E-Zigaretten-Anbieter Juul, der Einschlafdrink Snooze, aber auch Mobilfunkanbieter Drei, die sich erstmals vor Ort der Tabakbranche vorstellten. Ausstellerseitig war die Messe gut besetzt: Die vier großen Industrien ­waren durchwegs vertreten, Moosmayr und seine Partner Pöschl, von Eicken, M ­Tabak, ­Toptech und viele mehr bevölkerten nahezu eine ganze Halle. Dazu kamen mit KP Plattner, Hauser, DanCzek, House of Smoke und Curly & Smooth die weiteren Großhändler.

Themenschwerpunkte

Wirklich auffällig war die Konzentration der großen Anbieter auf ihre Non-Tabakprodukte: Der Stand von Philip Morris war eigentlich ein IQOS-Messestand, JTI konzentrierte sich völlig auf sein bald kommendes E-Kartuschen­modell logic, bei Imperial drehte sich alles um myBlu und Skruf, und House of Smoke hatte mit den neuen Nikotinlutschsäckchen Zyn und der E-Zigarette Skyl auch einen klaren Schwerpunkt neben den ­Cigarren. Wirklich dreigleisig fuhr mit Vype, Lyft und Lucky Strike von den Großen nur BAT.

Rauchverbot

Da mag auch das Rauchverbot eine Rolle gespielt haben; ein Proberauchen – gar von dickeren Braunwareformaten – war ja nur außerhalb der Hallen möglich. Hier spielte das gute Wetter Ausstellern, Besuchern und Veranstalter in die Karten: Die Lounges waren durchwegs gut besucht, und von den insgesamt 1.932 Besuchern war kaum Murren ob der rauchfreien Tabakfachmesse zu hören. Man hat sich an das unsägliche Rauchverbot offensichtlich gewöhnt.

Werbung
Werbung