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Schmuggel-Zigaretten

15.07.2008

Marken- und Produktpiraterie sind eine anhaltende Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit der Bürger sowie ein Risiko für die Wirtschaft der Europäischen Union: So László Kovács, EU-Kommissar für Steuern und Zollunion.

Nach der Zoll-Spürhundübergabe durch Christoph Öhe, Philip-Morris-Manager Brand-Integrity (links im Bild), trat „Yambo“ sofort und erfolgreich seinen Dienst an

Und die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Sabine Bätzing, warnt: "Der Verbrauch von gefälschten Zigaretten erhöht noch zusätzlich das ohnehin schon mit dem Rauchen verbundene Risiko, weil diese Produkte von minderer Qualität sein können, also von einer, die nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Normen entspricht."

Solche "Copy-Shops", die den Markt mit äußerlich von Otto-Normal-Verbraucher so gut wie nicht erkennbaren Markenfälschungen beliefern, sind vor allem in China, Osteuropa, der Ukraine, aber auch Asien aktiv. Und laut Interpol gibt es durchaus schlüssige Hinweise darauf, daß die Konsumenten, die sich durch den Kauf gefälschter oder geschmuggelter Zigaretten an sich der Hehlerei schuldig machen, darüber hinaus die organisierten Kriminalität finanzieren.

Philip Morris International:
1,25 Mrd. US-$ für die Bekämpfung von Zigarettenschmuggel und Produktfälschungen

Philip Morris International (PMI), die Muttergesellschaft der Philip Morris GmbH, hat bereits vor vier Jahren ein internationals Programm zur Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels ins Leben gerufen. "Weil wir als der führende Zigarettenhersteller der Auffassung sind, daß uns auch bei der Förderung systematischer Maßnahmen gegen den illegalen Zigarettenhandel eine Führungsrolle zukommt", begründet Jacek Olczak, Generaldirektor der Philip Morris GmbH, dieses Engagement.

• So schloß Philip Morris International 2004 mit der Europäischen Kommission eine auf 12 Jahre angelegte Kooperationsvereinbarung ab, die auf die Bekämpfung von Zigarettenschmuggel und Produktfälschungen abzielt. Für die Dauer dieser Laufzeit hat sich Philip Morris International verpflichtet, der Europäischen Gemeinschaft rund 1,25 Milliarden US-Dollar zur Verfügung zu stellen. Ein gut angelegtes Geld, wie sich bereits erwiesen hat.

• Darüber hinaus hat Philip Morris International eine eigene Markenschutz-Gruppe, die Brand Integrity Group, gegründet, die mit Zoll- und Strafverfolgungsbehörden auf der gesamten Welt zusammenarbeitet, um den illegalen Zigarettenhandel zu bekämpfen. Dazu gehört die Unterstützung der Polizei beim Aufspüren, der Beschlagnahmung und Vernichtung von gefälschten Produkten, beim Identifizieren von Fabrikationsorten und bei der Strafverfolgung derjenigen, die an diesen illegalen Tätigkeiten beteiligt sind. In Europa arbeitet die Brand Integrity Group eng mit OLAF (der europäischen Betrugsbekämpfungsbehörde) zusammen.

• Für das Diensthundewesen des österreichischen Zolls hat die Philip Morris GmbH einen jungen Zoll-Spürhund gespendet. "Yambo" wurde auf die Zigaretten- und Drogenerkennung abgerichtet und soll die operative Zollaufsicht im Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel unterstützen. Philip Morris GmbH-Geschäftsführer Jacek Olczak dazu "Wir erkennen damit die großen Bemühungen und Erfolge an, die vom österreichischen Zoll unternommen und erreicht wurden. Gleichzeitig fordern wir aber dazu auf, die mobilen Einsatzkräfte für grenznahe Kontrollen personell zu verstärken, damit die Einhaltung der Beschränkungen für die private Einfuhr - die nach wie vor gültige 25 Stück-Regelung an den Grenzen zu einigen östlichen Nachbarländern und die 200-Stück-Regelung von im Ausland gekauften Zigaretten mit fremdsprachigen Warnhinweisen - effektiv kontrolliert werden kann."

• Darüber hinaus finanziert und realisiert das Unternehmen Informationskampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit, von Verbrauchern und Händlern zu den Themen Produktfälschungen und Schmuggel. Unter dem Motto "Bestimmte Produkte sollten Sie nicht irgendwo kaufen" wurden im vergangenen Jahr 75.000 Info-broschüren an den Grenzübergängen, sowie derer 50.000 in 1.000 grenznahen Trafiken verteilt. Eine Maßnahme, der nicht nur die Aufklärung über die mit dem Kauf gefälschter Ware verbundenen gesundheitlichen Risken zugrunde liegt, sondern auch das Bemühen, den da und dort existierenden Informationsnotstand bezüglich der gesetzlichen Einfuhrbeschränkungen zu beheben und auf die empfindlichen Strafen bei einer Überschreitung dieser hinzuweisen. Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von Philip Morris International und mit Marken wie Marlboro, Philip Morris Supreme, Chesterfield, Muratti Ambassador, L&M und Eve 120 die Nr. 2 auf dem österreichischen Zigarettenmarkt. Die Marlboro Markenfamilie ist in Österreich die unangefochtene Nr. 1.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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