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Die Verwender von E-Zigaretten werden rasch mehr, doch bisher wusste man wenig über Sie und ihre Vorlieben

So ticken die "Dampfer"

28.01.2015

Der Verband ECIG Germany hat eine Befragung von 800 E-Zigaretten-Verwendern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Mit interessanten Ergebnissen.

Die Nutzer von E-Zigaretten und –Shishas sind zu 99 Prozent Raucher sowie ehemalige Raucher; das fehlende Prozent geht auf das Konto von Quereinsteigern. Damit ist eines klar:

DIE E-ZIGARETTE IST KEINE "EINSTIEGSDROGE"

in den klassischen Tabakkonsum, wie gerne behauptet wird. Von den befragten (Ex-)Rauchern hatten 71 Prozent 30 Zigaretten oder mehr pro Tag geraucht.
Zu den wichtigsten Gründen für die Verwendung von E-Zigaretten gehören das Fehlen von Teer und toxischen Substanzen (19%), besserer Geschmack (16%), die Hoffnung, damit zu Rauchen aufzuhören (15%) sowie die finanzielle Ersparnis (13%).

Dauer-Dampfer
82 Prozent der Befragten gaben an, neben der E-Zigarette keine herkömmlichen Zigaretten mehr zu rauchen, knapp die Hälfte der Parallelverwender sind überwiegende Dampfer und bei weiteren 18 Prozent halten sich herkömmliche und E-Zigarette die Waage.

Die Liquids
Bei den bevorzugten Geschmacksrichtunge führen fruchtige (30%) vor Tabakaromen (13%); süße und Menthol-Noten begeistern nochmals 9 bzw. 8 Prozent. Allerdings geben 35 Prozent der Befragten an, sich ihre Liquids selbst aus Basissubstanzen und Aromen zu mischen.
Die Qualität, das Herstellerland sowie deklarierte Inhaltsstoffe bei Liquids spielen für 63 % eine sehr wichtige, für weitere 30 Prozent eine wichtige Rolle. Auf ein etwaiges Nikotinverbot für Liquids würde die Hälfte mit illegalem Eigenimport reagieren, ein weiteres Drittel würde sich auf dem Schwarzmarkt versorgen.

Die Vollversion dieses Artikels ist ab 20. Februar 2015 in der Printversion der Trafikantenzeitung nachzulesen.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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