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Tabakspende für Flüchtlinge und Obdachlose

17.12.2012

Manche Organisationen gibt es auch heute noch, die für geschenkte Tabakprodukte dankbar sind. Für Betreuungseinrichtungen der Caritas organisiert der VCPÖ unter den Trafikanten eine Spendenaktion.

Einerseits sollen so von der Caritas in Oberösterreich betreute Schubhäftlinge mit Rauchwaren versorgt werden. Schubhaft wird als Anhaltung während der Überprüfung des legalen Aufenthalts in Österreich oder zur Vorbereitung einer Abschiebung ohne Vorliegen von Straftaten verwendet und kann oft Wochen oder sogar Monate dauern. Für die Raucher unter den Schubhäftlingen ist die Situation besonders angespannt: Sie sind nicht nur – ohne ein Verbrechen begangen zu haben – eingesperrt, sondern auch noch auf kaltem Nikotinentzug. Für diese Gruppe  sind Feinschnitt sowie Rollpapiere am sinnvollsten.

 

Eine weitere Gruppe stellen die Obdachlosen dar, die von der Caritas über die „Gruft“ betreut werden, wo nicht nur Essen und Schlafplätze, sondern auch Beratung und Betreuung geboten werden. Viele auf der Straße lebende Menschen scheuen sich aber, Hilfe anzunehmen. Für die Anbahnung von Gesprächen kann eine angebotene Zigarette eine große Erleichterung sein, weshalb Zigaretten willkommen sind.

 

Richtig spenden – Steuern sparen

In beiden Fällen können Tabakwarenspenden unter dem Kennwort „VCPÖ-Tabakspende-Aktion“ mit einer Aufstellung über Inhalt und KVP an die Betreuungseinrichtungen der Caritas gesendet werden. Diese retournieren eine Spendebestätigung über den gespendeten Wert, welcher steuerlich absetzbar ist.

 

Kontakt Schubhaft:

Caritas Flüchtlingshilfe

Frau Doris Taborsky

Rainerstr. 15

A-4600 Wels

 

Kontakt Obdachlose:

Betreuungszentrum Gruft

Frau Judith Hartweger

Barnabitengasse 14

A-1060 Wien

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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