Direkt zum Inhalt
In fast 90 Prozent aller Trafiken darf geraucht werden. Wer das Rauchen im Geschäft verbietet hat zu 60 Prozent persönliche Gründe dafür.

Umfrage: Darf in Ihrer Trafik geraucht werden?

18.10.2017

Diese Frage löste eine veritable Rekordteilnahme aus: 500 Antworten und 142 Kommentare zeigen, wie emotionsbeladen das Thema auch branchenintern ist.

In 436 Geschäften oder 87,2 Prozent aller Trafiken darf geraucht werden. Zahlreiche Antworten sehen den Tabakfachhandel als eine der letzten und deshalb umso schützenswerteren „Insel der Seligen“ im öffentlichen Raum. Zudem verdiene man ja am Verkauf von Tabakwaren, und da wäre es absurd, deren Konsumation zu verbieten. Auch wenn wild herumaschende Raucher vielen Kollegen keine Freude bereiten.
Als Ursachen für ein Rauchverbot im Geschäft werden persönliche Gründe (60 Prozent) vor einer Postpartnerschaft mit ihrem vertraglich fixierten Rauchverbot mit 28 Prozent und die Ausbildung eines Lehrlings mit zwölf Prozent genannt. Der Standort kann ebenfalls für ein Rauchverbot sorgen: Geschäfte in Shoppingcentern und Einkaufsmalls unterliegen meist dem Totalverbot für das ganze Ensemble. Naheliegend ist das Rauchverbot freilich auch in den verbundenen Trafiken – wer mit einer Zigarette im Mund in Bäckerei, Sportgeschäft oder Supermarkt geht, wird sich vergeblich auf die generelle Raucherlaubnis in Fachgeschäften berufen können ...

Werbung

Weiterführende Themen

Bis Mai 2018 sollen gute Rahmenverträge mit Kaffeeanbietern für die Trafikanten abgeschlossen und das Heissgetränk freigegeben sein.
Meldungen
20.02.2018

Das Thema geistert schon länger durch die Branche. Nun haben MVG und WKO die Marschrichtung für die baldige Umsetzung im Detail dargelegt.

Meldungen
20.02.2018

E-Zigaretten gibt es schon länger, Lutschsäckchen seit Kurzem. Doch welche Rolle spielen diese Produktgruppen?

Raucherlokale und -bereiche bleiben zwar für Erwachsene erhalten, Jugendlichen wird der Aufenthalt aber verboten sein.
Meldungen
11.12.2017

Das von rot-schwarz geplante totale Rauchverbot in der Gastronomie kommt unter schwarz-blau nun doch nicht. Dafür wird der Jugendschutz vestärkt.

Meldungen
23.08.2017

Die Tabaksteuer 2018 und die überfällige Erhöhung der Mindesthandelsspanne sind positive Entwicklungen – wird man sie aber auch im Geldbörserl spüren?

Wer die erste Frage mit "Personal reduziert" beantwortete bekam Frage 2 gestellt.
Meldungen
23.05.2017

Entwicklungen bei der Anzahl und Stundenzahl der Mitarbeiter sind ein guter Indikator dafür, wie es einem Geschäft und einer Branche geht. Wir haben nachgefragt.

Werbung