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Umfrage: Musik als Störung oder Verkaufshilfe?

15.04.2019

RadioTrafik steht vor der Tür – da haben wir gefragt, wie es die Trafikanten bisher mit akustischer Berieselung halten.

Wir haben gefragt, und 448 Teilnehmer haben unsere Umfrage beantwortet: Eine fast gleich große Anzahl bevorzugt Stille (43 %) oder hat einen Radiosender laufen (41 %). Internet-Radio läuft mit 13 Prozent heute erst in jeder achten Trafik, die eigene Playlist dürfte angesichts eines Anteils von drei Prozent eher von jungen Kollegen genutzt werden.
Wer kein Radioprogramm laufen haben möchte, gehört mit großer Wahrscheinlichkeit einer von zwei großen Gruppen an: Für viele Trafikanten ist der Geräuschpegel angesichts von Straßenlärm, einer sich ständig öffnenden oder schließenden Türe und von Kundengesprächen (mit dem Personal oder untereinander) ohnehin schon hoch genug, und sie sind nicht wirklich geneigt, dem mit Musik noch eine weitere Komponente hizuzufügen. Das gilt besonders für Hochfrequenz-Standorte mit hohem Laufkundenanteil.
Die zweite Gruppe ist wohl die Kernzielgruppe für RadioTrafik: Sie kann und will sich die AKM-Gebühr nicht leisten und hat häufig das bis dahin laufende Radio nach einem AKM-Besuch abgedreht. Eine nicht kostenpflichtige Zwischenlösung bevorzugen zahlreiche Kollegen, indem das Radio nur im Büro oder Lager läuft – und das so leise, dass es nicht als Unterhaltungsprogramm für die Kunden gelten kann.

Den gesamten Umfang der Umfrage können Sie ab 23. April in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung nachlesen.

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